Vorlesen
Vortrag, Lesung, Literatur
Schnupperstunde im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche
Der Kurs ist sowohl für Menschen, die bereits die Diagnose einer beginnenden Demenz haben, als auch für Menschen, die präventiv geistigen Beeinträchtigungen entgegenwirken wollen, geeignet. Im Mittelpunkt stehen die Freude an der gemeinsamen Bewegung und die Teilhabe an einer Gruppe. Außerdem wollen wir die Beweglichkeit fördern, Koordination und Gleichgewicht verbessern, Konzentrationsfähigkeit fördern, Wahrnehmung, Gangbild und Alltagsmotorik verbessern und das Herz-Kreis-Lauf-System sowie die Atmung stärken.
Es wird auch gesungen, getanzt und gelacht.
Der Schnupperstunde folgt ein Kurs mit sechs Terminen ab Oktober 2026
Eine Veranstaltung im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche.
Referentin: Rosmarie Röhrl
Anmeldung unter 0871 – 92 31 70
kostenfrei
Ausstellungen / Kunst
Schließtage: 15. Oktober, 12. November und 30. November 2026
Was macht den Bayerischen Wald um 1900 aus? Welche Orte prägen die Region? Wie leben und arbeiten die Menschen dort? Ansichtskarten sind eine herausragende Quelle, um sich diesen Fragen und dieser Gegend zu nähern, die sich ungefähr von Regensburg bis Passau und von der Donau bis zur tschechischen Grenze erstreckt.
Das Haus der Bayerischen Geschichte erwarb 2023 eine über 8.000 Stück umfassende Ansichtskarten- und Fotosammlung zum Bayerischen Wald. Neben den Ortschaften verewigen die Ansichtskarten vor allem die Menschen aus dem Bayerischen Wald: bei der Arbeit in den Glasfabriken, bei Festen wie der feierlichen Fronleichnamsprozession oder beim Fasching mit Maschkerer-Larven. Die Bilder geben Einblick in eine Welt, die nur hundert Jahre entfernt und doch schon verloren ist: Die im Bild festgehaltene Lebenswelt zeigt eine landwirtschaftlich geprägte Gesellschaft. Sie wurde lange als rückständig – „hinterwäldlerisch“ – verspottet; inzwischen erkennt man auch die Werte des naturnahen und nachhaltigen Zusammenlebens.
Die Ansichtskarten zeigen ein ganz anderes Bild des Bayerischen Waldes jenseits von Naturidyll, Bayerisch Sibirien oder Notstandsregion. Sie rücken spektakuläre Bauprojekte, Eisenbahnbrücken über steilen Schluchten, Hotels und Musterfabriken in regelrechten Boomtowns ins Bild. Pioniere, die Schneisen in den Wald schlagen und Baumpflanzerinnen, die die Flächen wieder aufforsten. Die Ausstellung lädt ein in Bayerns wilden Osten. Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte und selbst ein gebürtiger Waidler, hat die Bilder ausgewählt und kommentiert.
Do, 24. September 2026 -
Fr, 11. Dezember 2026
Mo., Di., Mi., Do.
08:30 - 16:00 UhrFr.
08:30 - 13:00 UhrAusstellungen / Kunst
Im KOENIGmuseum wurden in den ersten Jahren Werke Koenigs sowie Teile seiner Sammlungen in wechselnden Konstellationen gezeigt. Erst in jüngerer Zeit wurde Koenigs Werk in Dialog zu anderen Positionen gesetzt, um weiterhin Interesse an seinem Werk zu wecken und neue Zielgruppen dafür zu begeistern. Dies ist mit der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung zu Patricia Piccinini eindrücklich gelungen. Die herausfordernde Gegenüberstellung mit den hyperrealistischen Silikonarbeiten der weltberühmten Künstlerin haben Koenigs Plastiken in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.
Doch nun kehrt der Meister zurück: Über weite Teile ist die originalgetreue „Wiederaufstellung“ der „Aufstellung“ von Koenigs Plastiken zu sehen, die der Künstler selbst 2008 vorgenommen hatte. Auf der Grundlage von Fotos von Toni Ott konnte die Stellung der Kunstwerke nahezu zentimetergenau nachvollzogen werden. Nur beim Medienraum, beim Pädagogikraum und beim Schaudepot mussten Kompromisse mit den hinzugekommenen Einbauten eingegangen werden – und bei dem Walter Heufelder gewidmeten Raum. Außerdem wurde auf die Kombination mit Zeichnungen Koenigs verzichtet – aus konservatorischen Gründen, und um ein pures Erlebnis der bildhauerischen Arbeiten in dem wieder ganz in Weiß gefassten Museum zu ermöglichen. Das Motto der Schau lautet: Koenig pur genießen!
Sa, 21. März 2026 -
Sa, 10. April 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Ab 24. Mai dreht sich im Erdgeschoss des LANDSHUTmuseums alles ums Boxen.
Warum?
Der Boxclub SC Bavaria 20 Landshut ist einer der ältesten Boxvereine Deutschlands und Bayerns: Er besteht seit 23. Mai 1920.
Seit 1989 ist der Landshuter Zeichner Michael Lange dort Mitglied. Bald nahm er zum Training Papier und Stift mit.
Die Fotografin Christine Vinçon hielt seit Ende der 1990er Jahre mit ihrer Kamera Boxkämpfe fest.
Ergebnisse der langjährigen künstlerischen Auseinandersetzung der beiden mit dem Boxsport sehen Sie in dieser Ausstellung – und noch vieles mehr.
Was fasziniert Künstler wie Lange und Vinçon an diesem Sport?
Warum gilt Boxen als eine der anspruchsvollsten Sportarten?
Wieso hat Boxen mit so vielen negativen Vorurteilen aus der Bevölkerung zu kämpfen?
Und inwiefern leistet der Boxclub SC Bavaria 20 seit Jahren erfolgreich soziale und integrative Arbeit?
Dies und vieles mehr erfahren Sie ab 24. Mai im LANDSHUTmuseum.
Eintritt frei
So, 24. Mai 2026 -
Mo, 29. März 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Nach einer Malerlehre studierte Bernhard Kühlewein (*1938) Malerei an der Münchner Akademie. Als Stipendiat war er ein Jahr an der Villa Massimo in Rom. Seit 1969 wohnt er in einem Bauernhof in Tiefenbach bei Landshut, den er zu einer schmucken Künstlerresidenz ausbaute.
Die großformatigen Ölgemälde der vergangenen 20 Jahre stellen den Höhepunkt seines Schaffens dar. Die Farbschichtungen zeigen höchstes handwerkliches Vermögen. Die Bilderzählungen sind mit ihrer Verwebung aus Erlebnis, Erinnerung und Vorstellung einzigartig. Als realistischer Maler behauptet sich Kühlewein gegen den erweiterten Kunstbegriff. Mit einer Auswahl seiner Großformate tritt der Maler nun im KOENIGmuseum in Dialog mit dem Bildhauer Fritz Koenig. Damit sind zwei prominente Landshuter Vertreter der Nachkriegsmoderne in einer Ausstellung vereint.
Die Gemälde Kühleweins gehören zu einer großzügigen Schenkung des Künstlers, die der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. den Museen der Stadt als Dauerleihgabe überließ. Anlass der Ausstellung ist das Erscheinen des Werkverzeichnisses dieser Bestände, das im Museum zu erwerben ist.
Sa, 18. Juli 2026 -
So, 10. Januar 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Christine Rieck-Sonntag und Renate Haimerl Brosch
Im Spannungsfeld der Begriffe Linie – Lücke – Knoten begegnen sich die Arbeiten von Christine Rieck-Sonntag und Renate Haimerl Brosch in einem vielschichtigen Dialog. Was die eine zeichnerisch an der Wand entfaltet, setzt die andere plastisch im Raum fort. So entsteht ein Wechselspiel zwischen Fläche und Körper, zwischen Spur und Form, zwischen Nähe und Distanz.
Die feinen Nadelzeichnungen von Christine Rieck-Sonntag entfalten ein sensibles Geflecht aus Linien, Verdichtungen und Leerstellen. Ihnen gegenüber stehen die filigranen Drahtobjekte von Renate Haimerl Brosch, deren Formen an archaische Wagen erinnern. Sie tragen archäologische Anklänge in sich und verweisen zugleich auf mythologische Erzählungen, auf Erinnerung, Bewegung und Übergang. Die Zeichnungen greifen diese Motive auf, transformieren sie und führen sie in neuer Weise weiter. Linie wird zu Verbindung, Lücke zu Zwischenraum, Knoten zu Berührungspunkt. So treten Zeichnung und Objekt in einen offenen Austausch, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart, Innen und Außen, Individuum und Gemeinschaft begegnen.
Zugleich stehen Linie – Lücke – Knoten symbolisch für menschliche Kommunikation: für Wege, die zueinander führen, für Distanzen, die bestehen bleiben, und für Verbindungen, die geknüpft werden. Über kulturelle und geografische Grenzen hinweg erzählen die Arbeiten von Beziehungen, vom Miteinander und von den unsichtbaren Netzen, die Menschen miteinander verbinden.
Ausstellungsdauer: 11. September bis 24. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr, und nach Vereinbarung
Mo, 14. September 2026 -
Sa, 24. Oktober 2026
Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa.
14:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Zwischen Aufbruch und Ankunft liegt ein Augenblick des Übergangs. Die Arbeiten von Peter S. Pfitzner führen durch Bildräume voller Schwellen, Wandlungen und verborgener Wege. Graviert auf Metall entstehen Werke, die sich dem schnellen Blick entziehen und ihre Bedeutung erst nach und nach entfalten. „Die Andere Seite“ lädt dazu ein, Vertrautes hinter sich zu lassen und dem zu begegnen, was sich erst auf dem Weg zeigt.
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist geöffnet von Donnerstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr und zusätzlich immer bei Biergartenbetrieb vor dem Röcklturm.
Der Eintritt ist frei.
Veranstalter der Ausstellung: Peter S. Pfitzner
Der Röcklturm ist ein Ausstellungslokal der Stadt Landshut.
Fr, 11. September 2026 -
So, 04. Oktober 2026
Do., Fr., Sa., So.
13:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Der quirlige Rotschopf wird Landshut über viele Monate mit seinem Charme verzaubern.
In einer musealen Ausstellung erleben junge und alte Pumuckl-Fans, und alle, die es werden wollen, spannende und unterhaltsame Stunden. In Zusammenarbeit mit dem Pumuckl-Team und der Pumuckl Media GmbH organisieren die Museen der Stadt Landshut ein kulturelles Highlight. Viele Stationen laden zum Zuhören, Zuschauen und Mitmachen ein.
Die drei wichtigsten Künstler rund um den Pumuckl werden im Obergeschoss des LANDSHUTmuseums vorgestellt: Ellis Kaut, Barbara von Johnson und Brian Bagnall. Im KASiMiRmuseum tauchen Sie ganz in die Welt des liebenswerten Klabauternachfahren ein. Seien Sie auf Überraschungen gefasst – oder hätten Sie gewusst, dass er nicht überall ‚Pumuckl‘ genannt wurde und nicht immer in gelbem Shirt und grüner Hose in Meister Eders Werkstatt spukte. Doch zu viel sei hier nicht verraten. Sie werden von den Exponaten und allen Geschichten begeistert sein und die Eigenheiten des Publikumslieblings auf besondere Weise kennenlernen.
Kommen Sie nach Landshut in die Pumuckl-Ausstellung. Der kleine Kobold freut sich auf viele kleine und große Besucher!
Sa, 11. Oktober 2025 -
Mo, 28. September 2026
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Slavko Oblak ist ein 1934 in Slowenien geborener Bildhauer der Nachkriegsmoderne. 1957 bis 1963 studiert er Bildhauerei an der Akademie in München. Seit 1965 lebt und arbeitet er in Siegerstetten bei Landshut. Viele seiner Werke bereichern den öffentlichen Raum, so auch das Landshuter Stadtbild etwa mit der bekannten Herzblume am Ländtor oder dem Faulenzer im Stadtbad. Zwei Merkmale machen Oblaks Werk besonders: Zum einen ist es die handwerkliche Könnerschaft, mit der er seine Bronzeplastiken entwickelt und in eigener Gießerei umsetzt. Zum anderen sind es seine an den Wuchskräften der Natur orientierten Formfindungen. Am 12. Juni 2026 eröffnete in seiner Geburtsstadt Bled eine ihm gewidmete Galerie. Seine Wahlheimat Landshut ehrt ihn mit einem dauerhaften Skulpturengarten im Stadtpark sowie mit einer achtmonatigen Ausstellung in der Heiliggeistkirche.
Zwölf Bronzeplastiken aus der Schenkung Oblaks werden ab dem 21. Juni 2026 in einem „Skulpturengarten“ den Stadtpark zu einem Kunstort inmitten des frei zugänglichen Stadtgrüns erheben. In den lichtdurchfluteten Räumen der Heiliggeistkirche werden sowohl einige der größten Werke Oblaks als auch mittel- und kleinformatige Arbeiten eindrucksvoll inszeniert. Besucherinnen und Besucher erhalten dort einen anschaulichen Einblick in Leben und Werk des Künstlers, dessen Schaffen zeitlebens von der Natur sowie von Tieren und Menschen seines unmittelbaren Umfelds geprägt war. Eine besondere Stellung nimmt dabei sein konsequent eigenständiger Arbeitsprozess ein: Von der ersten Idee bis zur finalen Patinierung lagen alle Schritte in seinen Händen. Seit Ende der 1960er Jahre betrieb Oblak auf seinem Anwesen in Siegerstetten eine eigene Bronzegießerei, in der er sämtliche Skulpturen eigenhändig fertigte.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist dabei ein begleitendes Filmprojekt des Filmemachers Sebastian Stare. Er begleitet mit seinem Team den Künstler und sein Werk durch seinen Alltag auf seinem Selbstversorgerhof. Dank Einarbeitung filmischen Archivmaterials aus dem Besitz des Künstlers ist der Meister der floralen Abstraktion dabei auch als junger Mann zu erleben. So entsteht ein lebendiges Bild einer Künstlerpersönlichkeit, die in ihrer kunsthistorischen Bedeutung als Entdeckung zu gelten hat.
So, 21. Juni 2026 -
So, 14. Februar 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrVortrag, Lesung, Literatur
Gesunde Ernährung im Rhythmus der Jahreszeiten – mit Impulsen und Leckerbissen
Nutzen Sie Ihre Mittagspause für eine genussvolle und inspirierende Auszeit!
In jeder Jahreszeit stecken eigene Kräfte, die nicht nur die Natur, sondern auch unseren Körper beeinflussen. Welche Lebensmittel tun uns im Sommer besonders gut? Wie können wir uns im Winter wohlig wärmen? Und welche überraschenden Parallelen gibt es zwischen der traditionellen europäischen Küche und der antiken chinesischen Ernährungslehre?
Karl Schwanner, QiGong-Lehrer (unter anderem für antike chinesische Ernährungslehre) nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der saisonalen und bekömmlichen Küche. Während des kurzweiligen Vortrags genießen Sie eine frisch zubereitete, auf die Jahreszeit abgestimmte Mahlzeit – ideal für alle, die in der Mittagspause etwas für ihr Wohlbefinden tun möchten.
Während des Vortrags wird ein Mittagstisch serviert bestehend aus Kürbissuppe und Folienkartoffeln mit Spinat, Fetakäse und Salatgarnitur.
Eine vorherige Anmeldung unter 0871 – 92 31 70 ist zwingend erforderlich bis spätestens 21. September 2026.
In der Teilnahmegebühr in Höhe von 15 Euro ist der Vortrag sowie der oben genannte Mittagsimbiss enthalten. Getränke müssen vor Ort selbst bestellt und bezahlt werden.
Ort: Café Kreuzer, Regierungsstraße 564
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