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Führungen
Wahre Verbrechen in Landshut
Mord und Totschlag, tödliche Unfälle – Wir begeben uns auf die Spur von echten Verbrechen und schrecklichen Unglücksfällen. Vergessen Sie Romane, Film- und Fernsehen! Das wahre Leben schreibt die wahren, die echten Geschichten. Nach der Führung werden Sie so manchen Ort in Landshut mit anderen Augen sehen. Unter 16 Jahre nicht zu empfehlen.
Theater, Oper, Ballett, Tanz
von Ernst Konarek
Bewegend, humorvoll, tiefsinnig und amüsant verkörpert Louisa Stroux den herausragenden Charakter von Coco Chanel auf der Bühne des kleinen theaters. Der Zuschauer erlebt durch die Schauspielerin den abenteuerlichen und einzigartigen Lebensweg von Coco Chanel. Mit zwölf Jahren kam sie in ein Waisenhaus, da ihre Mutter an Tuberkulose starb und der Vater als Straßenhändler die Familie nicht versorgen konnte. Disziplin, Einsamkeit und seelische Not waren die Mauern ihrer Kindheit. Doch die Verwirklichung ihrer Vision ließ sie hart arbeiten und für ein besseres Leben kämpfen. Als Schneiderin eröffnete sie 1910 ihre erste Boutique in Paris. Außergewöhnliche Männergeschichten, tiefe Schicksalsschläge und große Widersprüche gehören ebenso zu ihrem Leben, wie das „Kleine Schwarze“ und das Parfüm Chanel No. 5.
Neben der gefeierten Produktion von „Prima Facie“ ist Louisa Stroux in diesem Stück in einer weiteren eindrücklichen Frauenrolle im kleinen theater KAMMERSPIELE Landshut zu erleben.
Es spielt; Louisa Stroux
Regie: Christoph Tomanek
Foto: Lilian Erlinger
Inszenierung: Vertragsrechte Ernst Konarek
Versammlungen / Treffs
Ob du schon lange zeichnest oder einfach mal etwas Neues ausprobieren willst – bei unserem Manga-Workshop kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen! Gemeinsam entdecken wir die Grundlagen des Manga-Zeichenstils, entwerfen eigene Figuren und bringen kleine Geschichten auf Papier. In entspannter Atmosphäre lernst du, wie Charakterdesign, Gesichtsausdrücke und Storytelling zusammenwirken – und tauschst dich mit anderen Manga-Fans aus.
Mit: Angela Babajan
Keine Voranmeldung nötig.
Der Eintritt ist frei.
Party, Club, Disco
Sich nicht festlegen und über Genregrenzen hinweg feinste musikalische Pflanzen entdecken – diese Formel machte schon zu „Strich 8“-Zeiten jede „Lust for Life“-Party zu einer immer neuen musikalischen Reise ins Unbekannte.
Denn ohne sich Trends anzubiedern und Scheuklappen aufzusetzen und vor allem ohne Netz und doppelten Boden nimmt DJ Peiss seit mehr als 24 Jahren das Partyvolk mit auf eine aufregende musikalische Safari.
Garniert mit Klassikern ein musikalischer Trip für aufgeschlossene, tanzbegeisterte Nachtschwärmer.
Diesen Abend mit Musikgenres auf den Punkt zu bringen ist schwierig, darum nennen wir es
Love Grooves and Bastard Blues!!!
Ausstellungen / Kunst
Jörg Stephan und Andreas Hein kennen sich seit einigen Jahren und teilen eine Leidenschaft – die Fotografie. Dennoch unterscheiden sich beide deutlich in ihrer Persönlichkeit und damit auch in ihrem künstlerischen Ansatz. Was sie vereint ist die Straßenfotografie, die meist schwarz-weiß gehalten und immer ungestellt ist. Straßenporträts ergänzen beide Portfolios. Sie teilen die Leidenschaft am Reisen, haben beide immer die Kamera dabei und bearbeiten und drucken ihre Ergebnisse selbst, teilweise sogar mit eigener Rahmung. Der kreative Austausch führte immer wieder zu dem Wunsch eines gemeinsamen Projekts oder einer gemeinsamen Ausstellung, was sich mit der Ausstellung „Streetphotography“ im Röcklturm Landshut wunderbar erfüllt.
„Ohne Filter“ heißt die Ausstellung – ungestellt und ohne große nachträgliche Veränderung wird das Leben auf der Straße eingefangen wie es ist.
Ausstellungsdauer: 1. Mai bis 21. Juni 2026
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 13 bis 17 Uhr, und zusätzlich bei Biergartenbtrieb des Literaturcafes.
Der Röcklturm ist ein Ausstellungsraum der Stadt Landshut. Veranstalter der Ausstellung: J. Stephan
Abb.: Jörg Stephan, Mobile Priest, Tokyo, 2023
Ausstellungen / Kunst
Zeichnung, Assemblage mit Naturmaterialien
Sa, 25. April 2026 -
So, 17. Mai 2026
Do., Fr., Sa., So.
14:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Farnaz Abdoli ist eine multidisziplinäre iranische Künstlerin, die in den Bereichen Modedesign, bildende Kunst und Grafikdesign tätig ist. Sie ist Gründerin und kreative Kraft hinter POOSH-e MA, einem Damenmodelabel, das sie 2011 ins Leben rief. Bekannt für ihren mutigen Umgang mit Form, Farbe und persönlichem Ausdruck, hat sich Farnaz Abdoli zu einer der führenden Stimmen der zeitgenössischen iranischen Mode entwickelt. In den frühen 2010er Jahren spielte Farnaz eine entscheidende Rolle bei der Neugestaltung der Damen-Streetwear im Iran.
Indem sie Stil innerhalb der Grenzen lokaler Erwartungen neu interpretierte, trug ihre Arbeit dazu bei, öffentliche Kleidungsvorschriften zu verändern, und provozierte dadurch wiederholt Konfrontationen mit staatlichen Behörden. Im Jahr 2013, im Alter von nur 26 Jahren, wurde Farnaz von CNN als eine der zehn einflussreichsten Frauen des Jahres ausgezeichnet – ein Meilenstein, der weltweite Aufmerksamkeit auf ihren kreativen und sozialen Einfluss lenkte.
„Dressed to Resist“ präsentiert ihre Arbeit und ihre Geschichte als Modedesignerin. Anhand von Modearbeiten, dokumentarischem Material und Fotografien zeigt die Ausstellung, wie Kleidung im Iran zu einem Ort des Widerstands werden konnte. Abdolis Designs stellten die verpflichtenden Kleidervorschriften in Frage und brachten neue Farben, Formen und Ausdrucksweisen von Individualität in den öffentlichen Raum. Diese Experimente hatten schwerwiegende Konsequenzen: Verhaftung, Verhöre, Einzelhaft und eine Gefängnisstrafe.
Heute setzt sie ihre Arbeit im Exil fort, wo Mode nicht nur eine ästhetische Praxis ist, sondern auch ein Zeugnis von Überleben, Widerstand und dem Kampf für die Freiheit von Frauen.
Farnaz Abdoli studierte Grafikdesign am Art College of Shiraz und an der Sariyan-Universität im Norden des Iran, setzte später ihre Modeausbildung am IED Barcelona fort und erwarb einen MBA an der Shahid-Beheshti-Universität in Teheran. Ihr Weg in die Modewelt begann im Theater, wo sie schon in jungen Jahren als Schauspielerin tätig war. Das Entwerfen von Kostümen für Bühnenaufführungen war ihre erste praktische Erfahrung mit Kleidung als Medium – ein Weg, der sich später zu einer umfassenderen künstlerischen Auseinandersetzung mit Identität, Widerstand und Selbstdarstellung entwickelte.
Vernissage am 7. Mai um 19 Uhr
Einführung: Iris Nitzl
Ausstellungsdauer: 8. Mai bis 10. Juni 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
Fr, 08. Mai 2026 -
Mi, 10. Juni 2026
Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa.
14:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Im KOENIGmuseum wurden in den ersten Jahren Werke Koenigs sowie Teile seiner Sammlungen in wechselnden Konstellationen gezeigt. Erst in jüngerer Zeit wurde Koenigs Werk in Dialog zu anderen Positionen gesetzt, um weiterhin Interesse an seinem Werk zu wecken und neue Zielgruppen dafür zu begeistern. Dies ist mit der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung zu Patricia Piccinini eindrücklich gelungen. Die herausfordernde Gegenüberstellung mit den hyperrealistischen Silikonarbeiten der weltberühmten Künstlerin haben Koenigs Plastiken in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.
Doch nun kehrt der Meister zurück: Über weite Teile ist die originalgetreue „Wiederaufstellung“ der „Aufstellung“ von Koenigs Plastiken zu sehen, die der Künstler selbst 2008 vorgenommen hatte. Auf der Grundlage von Fotos von Toni Ott konnte die Stellung der Kunstwerke nahezu zentimetergenau nachvollzogen werden. Nur beim Medienraum, beim Pädagogikraum und beim Schaudepot mussten Kompromisse mit den hinzugekommenen Einbauten eingegangen werden – und bei dem Walter Heufelder gewidmeten Raum. Außerdem wurde auf die Kombination mit Zeichnungen Koenigs verzichtet – aus konservatorischen Gründen, und um ein pures Erlebnis der bildhauerischen Arbeiten in dem wieder ganz in Weiß gefassten Museum zu ermöglichen. Das Motto der Schau lautet: Koenig pur genießen!
Sa, 21. März 2026 -
Sa, 10. April 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Belächelt, übergangen, (fast) vergessen: Hidden Championnes
Kennen Sie Barbara Strozzi? Flora Tristan? Marie Colinet? Vermutlich nicht. Zu entdecken sind in dieser Ausstellung historische Frauen – von der Komponistin bis zur Chirurgin – in gemalten Portraits, die vermeintlich ebenso historisch sind. Doch weit gefehlt! Von diesen Frauen sind keine Portraits überliefert. Die Künstlerin Roxana Panetta schließt diese Lücke und gibt den unsichtbar gebliebenen Frauen als eindrucksvollen Persönlichkeiten ein Gesicht und damit einen Platz in unserem visuellen Gedächtnis.
Vom 1. Mai bis 2. August 2026 sind die „Hidden Championnes“ im Kapellengang der Burg Trausnitz in Landshut zu sehen.
Fr, 01. Mai 2026 -
So, 02. August 2026
Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
09:00 - 18:00 UhrKonzerte
Die Orgelmatinee „Viertel vor Zwölf“ in der Stiftsbasilika St. Martin, Landshut, bietet samstags um 11.45 Uhr eine 15-minütige musikalische Auszeit an der Simon-Orgel (IV/77).
Unter der Leitung von Stiftsorganistin Jeni Böhm präsentieren von Mai bis Dezember (außer 15. August) wechselnde Gastorganisten und Jeni Böhm selbst ein abwechslungsreiches Programm – Orgelwerke von J. S. Bach bis hin zu modernen Kompositionen.
Ergänzt wird durch eine Einführung am ersten Samstag des Monats an der Orgel auf der Empore um 11.30 Uhr.
Informationen und Programme finden Sie unter der Webseite St. Martin Landshut ->Musik erleben ->Viertel vor Zwölf.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Sa, 02. Mai 2026 -
Sa, 08. August 2026
Sa.
11:45 - 12:00 UhrSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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