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Ausstellungen / Kunst
Im KOENIGmuseum wurden in den ersten Jahren Werke Koenigs sowie Teile seiner Sammlungen in wechselnden Konstellationen gezeigt. Erst in jüngerer Zeit wurde Koenigs Werk in Dialog zu anderen Positionen gesetzt, um weiterhin Interesse an seinem Werk zu wecken und neue Zielgruppen dafür zu begeistern. Dies ist mit der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung zu Patricia Piccinini eindrücklich gelungen. Die herausfordernde Gegenüberstellung mit den hyperrealistischen Silikonarbeiten der weltberühmten Künstlerin haben Koenigs Plastiken in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.
Doch nun kehrt der Meister zurück: Über weite Teile ist die originalgetreue „Wiederaufstellung“ der „Aufstellung“ von Koenigs Plastiken zu sehen, die der Künstler selbst 2008 vorgenommen hatte. Auf der Grundlage von Fotos von Toni Ott konnte die Stellung der Kunstwerke nahezu zentimetergenau nachvollzogen werden. Nur beim Medienraum, beim Pädagogikraum und beim Schaudepot mussten Kompromisse mit den hinzugekommenen Einbauten eingegangen werden – und bei dem Walter Heufelder gewidmeten Raum. Außerdem wurde auf die Kombination mit Zeichnungen Koenigs verzichtet – aus konservatorischen Gründen, und um ein pures Erlebnis der bildhauerischen Arbeiten in dem wieder ganz in Weiß gefassten Museum zu ermöglichen. Das Motto der Schau lautet: Koenig pur genießen!
Sa, 21. März 2026 -
Sa, 10. April 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Ab 24. Mai dreht sich im Erdgeschoss des LANDSHUTmuseums alles ums Boxen.
Warum?
Der Boxclub SC Bavaria 20 Landshut ist einer der ältesten Boxvereine Deutschlands und Bayerns: Er besteht seit 23. Mai 1920.
Seit 1989 ist der Landshuter Zeichner Michael Lange dort Mitglied. Bald nahm er zum Training Papier und Stift mit.
Die Fotografin Christine Vinçon hielt seit Ende der 1990er Jahre mit ihrer Kamera Boxkämpfe fest.
Ergebnisse der langjährigen künstlerischen Auseinandersetzung der beiden mit dem Boxsport sehen Sie in dieser Ausstellung – und noch vieles mehr.
Was fasziniert Künstler wie Lange und Vinçon an diesem Sport?
Warum gilt Boxen als eine der anspruchsvollsten Sportarten?
Wieso hat Boxen mit so vielen negativen Vorurteilen aus der Bevölkerung zu kämpfen?
Und inwiefern leistet der Boxclub SC Bavaria 20 seit Jahren erfolgreich soziale und integrative Arbeit?
Dies und vieles mehr erfahren Sie ab 24. Mai im LANDSHUTmuseum.
Eintritt frei
So, 24. Mai 2026 -
Mo, 29. März 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Nach einer Malerlehre studierte Bernhard Kühlewein (*1938) Malerei an der Münchner Akademie. Als Stipendiat war er ein Jahr an der Villa Massimo in Rom. Seit 1969 wohnt er in einem Bauernhof in Tiefenbach bei Landshut, den er zu einer schmucken Künstlerresidenz ausbaute.
Die großformatigen Ölgemälde der vergangenen 20 Jahre stellen den Höhepunkt seines Schaffens dar. Die Farbschichtungen zeigen höchstes handwerkliches Vermögen. Die Bilderzählungen sind mit ihrer Verwebung aus Erlebnis, Erinnerung und Vorstellung einzigartig. Als realistischer Maler behauptet sich Kühlewein gegen den erweiterten Kunstbegriff. Mit einer Auswahl seiner Großformate tritt der Maler nun im KOENIGmuseum in Dialog mit dem Bildhauer Fritz Koenig. Damit sind zwei prominente Landshuter Vertreter der Nachkriegsmoderne in einer Ausstellung vereint.
Die Gemälde Kühleweins gehören zu einer großzügigen Schenkung des Künstlers, die der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. den Museen der Stadt als Dauerleihgabe überließ. Anlass der Ausstellung ist das Erscheinen des Werkverzeichnisses dieser Bestände, das im Museum zu erwerben ist.
Sa, 18. Juli 2026 -
So, 10. Januar 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Der quirlige Rotschopf wird Landshut über viele Monate mit seinem Charme verzaubern.
In einer musealen Ausstellung erleben junge und alte Pumuckl-Fans, und alle, die es werden wollen, spannende und unterhaltsame Stunden. In Zusammenarbeit mit dem Pumuckl-Team und der Pumuckl Media GmbH organisieren die Museen der Stadt Landshut ein kulturelles Highlight. Viele Stationen laden zum Zuhören, Zuschauen und Mitmachen ein.
Die drei wichtigsten Künstler rund um den Pumuckl werden im Obergeschoss des LANDSHUTmuseums vorgestellt: Ellis Kaut, Barbara von Johnson und Brian Bagnall. Im KASiMiRmuseum tauchen Sie ganz in die Welt des liebenswerten Klabauternachfahren ein. Seien Sie auf Überraschungen gefasst – oder hätten Sie gewusst, dass er nicht überall ‚Pumuckl‘ genannt wurde und nicht immer in gelbem Shirt und grüner Hose in Meister Eders Werkstatt spukte. Doch zu viel sei hier nicht verraten. Sie werden von den Exponaten und allen Geschichten begeistert sein und die Eigenheiten des Publikumslieblings auf besondere Weise kennenlernen.
Kommen Sie nach Landshut in die Pumuckl-Ausstellung. Der kleine Kobold freut sich auf viele kleine und große Besucher!
Sa, 11. Oktober 2025 -
Mo, 28. September 2026
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrAusstellungen / Kunst
Slavko Oblak ist ein 1934 in Slowenien geborener Bildhauer der Nachkriegsmoderne. 1957 bis 1963 studiert er Bildhauerei an der Akademie in München. Seit 1965 lebt und arbeitet er in Siegerstetten bei Landshut. Viele seiner Werke bereichern den öffentlichen Raum, so auch das Landshuter Stadtbild etwa mit der bekannten Herzblume am Ländtor oder dem Faulenzer im Stadtbad. Zwei Merkmale machen Oblaks Werk besonders: Zum einen ist es die handwerkliche Könnerschaft, mit der er seine Bronzeplastiken entwickelt und in eigener Gießerei umsetzt. Zum anderen sind es seine an den Wuchskräften der Natur orientierten Formfindungen. Am 12. Juni 2026 eröffnete in seiner Geburtsstadt Bled eine ihm gewidmete Galerie. Seine Wahlheimat Landshut ehrt ihn mit einem dauerhaften Skulpturengarten im Stadtpark sowie mit einer achtmonatigen Ausstellung in der Heiliggeistkirche.
Zwölf Bronzeplastiken aus der Schenkung Oblaks werden ab dem 21. Juni 2026 in einem „Skulpturengarten“ den Stadtpark zu einem Kunstort inmitten des frei zugänglichen Stadtgrüns erheben. In den lichtdurchfluteten Räumen der Heiliggeistkirche werden sowohl einige der größten Werke Oblaks als auch mittel- und kleinformatige Arbeiten eindrucksvoll inszeniert. Besucherinnen und Besucher erhalten dort einen anschaulichen Einblick in Leben und Werk des Künstlers, dessen Schaffen zeitlebens von der Natur sowie von Tieren und Menschen seines unmittelbaren Umfelds geprägt war. Eine besondere Stellung nimmt dabei sein konsequent eigenständiger Arbeitsprozess ein: Von der ersten Idee bis zur finalen Patinierung lagen alle Schritte in seinen Händen. Seit Ende der 1960er Jahre betrieb Oblak auf seinem Anwesen in Siegerstetten eine eigene Bronzegießerei, in der er sämtliche Skulpturen eigenhändig fertigte.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist dabei ein begleitendes Filmprojekt des Filmemachers Sebastian Stare. Er begleitet mit seinem Team den Künstler und sein Werk durch seinen Alltag auf seinem Selbstversorgerhof. Dank Einarbeitung filmischen Archivmaterials aus dem Besitz des Künstlers ist der Meister der floralen Abstraktion dabei auch als junger Mann zu erleben. So entsteht ein lebendiges Bild einer Künstlerpersönlichkeit, die in ihrer kunsthistorischen Bedeutung als Entdeckung zu gelten hat.
So, 21. Juni 2026 -
So, 14. Februar 2027
Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
10:00 - 17:00 UhrMärkte und Verkaufsveranstaltungen
Die Freyung verwandelt sich vom 11. bis 13. September 2026 wieder in ein Mekka für Keramikliebhaber.
Beim traditionellen Haferlmarkt präsentieren Keramikerinnen und Keramiker, allesamt Absolventinnen und Absolventen der renommierten Landshuter Keramikfachschule, ihre handgefertigten Werke.
Der Markt wird am Freitag, 11. September, feierlich eröffnet. An den drei Markttagen können Besucherinnen und Besucher hochwertiges Kunsthandwerk bestaunen, erwerben und mit den Kunstschaffenden persönlich ins Gespräch kommen.
Der pittoreske Bier- und Kaffeegarten vor der Jodokskirche lädt zum kulinarischen Genießen unter den schattigen Bäumen ein. Die passende Musik vollendet die wunderbare Atmosphäre im historischen Ambiente.
Der Haferlmarkt hat am Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
Führungen
Ein Spaziergang voller Formen, Farben und Klänge.
Der Haferlmarkt mit seiner Begleitausstellung unter dem Motto „Der gute Ton“ bietet den Anlass, Sie zu einem besonderen Stadtspaziergang einzuladen, der die Sinne öffnet. Dabei wird „der Ton“ in all seinen Facetten lebendig: als Klang, als Farbe, als Form und macht die Stadt auf neue Weise erlebbar.
Erfahren Sie Spannendes über waghalsige Ziegelbauten und das traditionelle Hafnerhandwerk, das bereits im Mittelalter für Aufsehen sorgte. Entdecken Sie die beeindruckenden Farbtöne, in denen Landshuts Gebäude erstrahlen. Und hören Sie „den guten Ton“ in der Literatur: Zitate von Bettina Brentano aus ihren romantischen Briefen an Goethe sowie Worte eines selbstbewussten Bayern begleiten uns auf diesem Weg.
Zu Beginn der Führung erwarten Sie sphärische Klänge in der St. Jodokskirche. Petra Hubert stimmt für uns alte Lieder an und entführt uns gesanglich in eine andere Epoche. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit, die Keramikschule am Marienplatz in Landshut sowie die dortige Ausstellung zu besuchen.
Treffpunkt ist in der Freyung am Brunnen auf dem Haferlmarkt.
Variete & Kulinarisches
Euch erwartet ein wundervoller Abend bei Pizza Pico in Landshut.
Zur Begrüßung freut euch auf einen Edelbrandcocktail. Ja, auch Edelbrände eignen sich hervorragend für Cocktails, lasst euch überraschen!
Euch erwarten spannende Informationen zur Edelobstbrennerei Huber, die Herstellung, Aromatik und zur Verkostung der Produkte.
In einer kleinen Gruppe werden wir sechs Edelbrände/ Edelgeiste der Edelobstbrennerei Huber aus Langenpreising sensorisch verkosten
Begleitet wird das ganze durch wundervolle Antipasti Variationen, italienisches Brot und Wasser durch die Pizza Pico
Empfang ab circa 18 Uhr, Beginn circa 19 Uhr, Dauer circa drei Stunden.
Wir freuen uns auf einen wundervollen Abend mit euch!
Ausstellungen / Kunst
Die 21. „Landshuter Kunstnacht“ findet am Freitag, 11. September 2026, von 19 bis 23 Uhr statt. Am Kunstwochenende – dieses ist am Samstag, 12., und Sonntag, 13. September, – haben alle beteiligten Galerien, Museen und Kunstvereine von 14 bis 18 Uhr geöffnet. An diesen drei Tagen laden rund ein Dutzend Landshuter Galerien, Museen und Kunstvereine zum Flanieren von Ausstellung zu Ausstellung ein. In der Kunstnacht am Freitag finden zahlreiche Ausstellungseröffnungen (Vernissagen) statt. Das Wiedererkennungszeichen des Kunstwochenendes ist ein gelber Fußabdruck. Der Eintritt ist frei.
Das Programm der Landshuter Kunstnacht mit Kunstwochenendes wird im August bekannt gegeben. Die Programmbroschüre wird in der Tourist-Info im Rathaus in der Altstadt sowie in den beteiligten Ausstellungsorten ausliegen.
Ausstellungen / Kunst
Die Ausstellung zeichnet die fünfjährige Geschichte der Flucht des zu Beginn 15-Jährigen Aflan Gasimov mit seiner Familie aus Aserbaidschan. Die Situation der Geflüchteten in Unterkünften und Warteschlangen, bei der Ausländerbehörde und im Untergrund hält er in Gemälden und Zeichnungen fest. Er malt seine Erlebnisse und Ängste und die Erkundigungen der neuen Lebensumgebung Landshut. Nach der Anerkennung seiner Familie wegen politischer Verfolgung studiert er inzwischen Malerei an der Kunstakademie Dresden.
Kuratorin der Ausstellung: Anke Humpeneder-Graf M.A.
Es sprechen bei der Eröffnung Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger und die Kuratorin der Ausstellung, Anke Humpeneder-Graf.
Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend.
Die Ausstellung ist in der Kunstnacht (11. September) bis 23 Uhr geöffnet.
Ausstellungsdauer: 12. September bis 11. Oktober 2026
Öffnungszeiten:
Kunstnacht, Freitag, 11. September, 19 bis 23 Uhr
Kunstwochenende: Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September, 11 bis 18 Uhr
Ansonsten: Do und Fr, 14 – 17 Uhr, Sa und So, 11 – 17 Uhr
Eintritt frei
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