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Neueröffnung: Nikolaidis – Griechenland schmecken

„Es ist der beliebteste Weg der Bürgerinnen und Bürger auf den Hofberg und der einzige, ohne Treppen“, stellte Oberbürgermeister Alexander Putz bei der offiziellen Eröffnung der Teufelsbrücke am Montagnachmittag fest. Dies bestätigten auch die ersten Passanten, die die Brücke sogleich nutzten. Nach rund sechs Monaten Bauzeit ist die neue, rund 50 Meter lange Teufelsbrücke nun fertig.

Es ist ein Bauwerk mit langer Geschichte. Als der Hofgarten Mitte des 19. Jahrhunderts zum städtischen Park wurde, legte man den Serpentinenweg vom Prantlgarten zum heutigen Stadtblick an. Weil Hangrutsche den Weg oft unpassierbar machten, sicherte man 1878 die Felspartie durch einen hölzernen Gebirgssteg nach alpinem Vorbild. Zum Bau wurden eigens gebirgserfahrene Arbeiter aus dem Forstamt Tegernsee nach Landshut geholt. Nach mehr als hundert Jahren war die Brücke aber trotz regelmäßiger Unterhaltsaufwendungen so stark angegriffen, dass Ausbesserungsmaßnahmen nicht mehr ausreichten. Der hölzerne Steg war so marode geworden, dass er im Frühjahr 2022 gesperrt werden musste. Hinzu kamen noch heutige Sicherheitsanforderungen, weshalb die Entscheidung für einen soliden Neubau fiel.

Als „ein kompliziertes Bauwerk“ bezeichnete Oberbürgermeister Alexander Putz die Teufelsbrücke. Stellte die Baustelle doch spezielle Herausforderungen an die beteiligten Firmen. Aufgrund der Lage mitten im Hofgarten war sie nicht mit normalen Baufahrzeugen zugänglich, weshalb ein Schreitbagger zum Einsatz kam. Um die neue Brücke den schwierigen Bodenverhältnissen anzupassen, entschied man sich für Tiefgründungen. Für den Transport und die Montage der Stahlunterkonstruktion wurden die Einzelteile mit einem Hubschrauber befördert. Oberbürgermeister Putz zitierte aus einem Gespräch mit Tiefbauamtsleiter Markus Huber, der die „millimetergenaue Planung des Ingenieurbüros“ gelobt hatte. Das Geländer und der Belag sind wie früher aus Holz. Um die Rutschgefahr für Fußgänger zu vermindern, sind Epoxidharz-Querbänder in den Belag eingearbeitet. Die neue Teufelsbrücke ist mit 54 Mikropfählen mit einer Gesamtlänge von rund 200 laufenden Metern gegründet. „Jetzt haben wir eine stabile Stahlunterkonstruktion mit Holzbelag und Holzgeländer, so dass auch der Denkmalschutz zustimmen kann, denn der gesamte Hofgarten ist ein Naturdenkmal.“

Oberbürgermeister Putz dankte dem Planungsbüro, den ausführenden Firmen und den Mitarbeitern der Verwaltung. „Das ist keine alpine Wegbefestigung mehr, sondern ein richtiges Brückenbauwerk für Fußgänger“, betonte der Rathauschef. Mit 650.000 Euro – die reinen Baukosten betragen 500.000 Euro – blieb das Bauwerk im Kostenrahmen.

Sechs Monate betrug die reine Bauzeit, aus Artenschutzgründen musste der Großteil der Arbeiten im Winterhalbjahr erfolgen. Baubeginn war im November 2023, später als ursprünglich geplant, da erneut ausgeschrieben wurde, was zu deutlichen Einsparungen führte. Zu erreichen ist die Teufelsbrücke wegen der Burghang-Sanierung über den Eingang Kolpingstraße.

Am Freitag, 21. Juni, ist es soweit: Die „Landshuter Radlnacht“ geht in die fünfte Runde und bildet erneut den Auftakt zur diesjährigen „Stadtradeln“-Aktion. Im Radlkorso geht es ab 20 Uhr im gemütlichen Tempo durch die Innenstadt und den Josef-Deimer-Tunnel, der kurzzeitig für diesen Zweck gesperrt wird. „Jeder ist zum Mitradeln eingeladen. Wir freuen uns schon auf viele Teilnehmer“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz, der zusammen mit Moderator Marcel Meinert die Radler bereits um 19.45 Uhr auf der Bühne in der Unteren Neustadt begrüßen wird. Im Anschluss an die Begrüßung folgt die Startaufstellung. Um etwa 21.30 Uhr endet der Korso an der Grieserwiese, wo der Abend beim Fischerfest ausklingen kann.

Die Radlnacht findet unter dem Motto „Radl… Mond und Sterne“ statt. Die Route, die auch online unter www.landshut.de/radlnacht eingesehen werden kann, führt von der Neustadt an der Schützenstraße entlang über den Marschallsteg nach Mitterwöhr und zurück über den Weißenberger Steg durch das Nikolaviertel, den Stadtpark und über die Luitpoldbrücke in den Josef-Deimer-Tunnel. Von dort aus geht es weiter in die Freyung, an der Martinskirche und am Ländtor vorbei hin zur Grieserwiese. Die circa zehn Kilometer lange Tour wird im langsamen Tempo geradelt, so dass auch Kinder mitfahren können. Die Strecke sowie der Josef-Deimer-Tunnel werden jeweils kurzzeitig für den Radlkorso gesperrt. Aus Sicherheitsgründen wird in einem geschlossenen Verbund gefahren.

Unterstützt wird die Stadt Landshut bei der Planung und Durchführung der Radlnacht vom Technischen Hilfswerk (THW), dem Postsportverein, der Polizei und dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK). Die Teilnahme an der Radlnacht ist kostenlos und bedarf keiner Anmeldung. Grundsätzlich nimmt jeder Radler auf eigene Gefahr daran teil. Sicherheit wird großgeschrieben: Die Fahrräder müssen verkehrstauglich sein; auf der Strecke sind „Radlguards“ als Sicherheitskräfte mit neongelben Westen unterwegs, deren Weisungen unbedingt zu beachten sind. Hunde dürfen bei der Radlnacht nicht mitgeführt werden.

Bei Unwetter beziehungsweise starkem Regen entfällt die Radlnacht, ein entsprechender Hinweis ist kurzfristig auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de zu finden.

Die Radlnacht bildet außerdem den Auftakt zum diesjährigen „Stadtradeln“ – ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs war. Jeder Kilometer zählt. Die Stadt Landshut nimmt ebenfalls am Wettbewerb teil. Vom 21. Juni bis zum 11. Juli sind daher alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, mitzumachen, Kilometer zu sammeln und damit ein Zeichen für eine nachhaltige Mobilität zu setzen. Auf die fahrradaktivsten Teams warten verschiedene Preise. Die ersten Teams sind bereits online: Unter www.stadtradeln.de/landshut kann man sich anmelden, ein Team aussuchen oder ein neues Team gründen. Ob Schulen, Vereine, Organisationen, Behörden oder Firmen – jeder kann sich an der Aktion beteiligen.

Aktion: Mit dem Gutscheincode „STADTRADELN 2024“ können die Leihräder des Bikesharinganbieters Donau Donkeys im Stadtgebiet Landshut im Aktionszeitraum vom 21. Juni bis 11. Juli einmalig kostenlos für zwei Stunden ausprobiert werden. Weitere Informationen gibt es unter www.landshut.de/bikesharing.

Zahlreiche Abbildungen der Landshuter Fotografen Toni Ott und Harry Zdera bereichern das Buch. Bei einem Besuch im Rathaus überreichten Verleger Fritz Pustet und Autor Gerhard Tausche Oberbürgermeister Alexander Putz das neue Buch. Tausche hat darin seine Erfahrung aus langjähriger Leiter des
Stadtarchivs und als Stadtheimatpfleger einfließen lassen. Der handliche Führer bringe nicht nur Besucherinnen und Besuchern, sondern auch Einheimischen den Charme der Stadt näher, so Pustet. Oberbürgermeister Putz hob hervor, dass in dem neuen und bemerkenswerten Band die Besonderheiten wie die Stadtresidenz, die Burg Trausnitz, die Martinskirche und das gesamte Ambiente Landshuts wiedergegeben werden und empfahl den Stadtführer auch als Geschenk für Geschichtsinteressierte.

„Landshut – Ein Stadtführer“ ist für zwölf Euro im Handel erhältlich.

Es ist ein großes Ziel, Schülern und Schülerinnen die eigene Begeisterung für das Musizieren zu vermitteln und ihnen als Vorbild beim Musizieren zu dienen. Am Sonntag, 16. Juni, um 11 Uhr nehmen Lehrerinnen und Lehrer der Städtischen Musikschule die Gelegenheit wahr, für ihre Schüler und ein breites Publikum aufzutreten und ihnen einen künstlerischen Funken weiterzugeben. Sie beweisen dabei ihre Vielseitigkeit, mit der sie das Landshuter Kulturleben entscheidend mitprägen: Neben dem Unterricht gehören zu ihrer Tätigkeit das Konzertieren, Komponieren, Dirigieren und Organisieren von Veranstaltungen. Oberbürgermeister Alexander Putz wird das Publikum zu diesem abwechslungsreichen Konzert willkommen heißen.

Geigerin Angelika Fichter spielt die „Frühlingssonate“ von Ludwig van Beethoven. Fichter hat neben einer Violinklasse auch das Kinderorchester Picoviolini aufgebaut. Am Klavier sitzt Christoph Schmid, kreativer Komponist, Pädagoge und Konzertveranstalter. Mit Variationen über „Bei Männern welche Liebe fühlen“ ist die junge Cellolehrerin Melis Ezgi Sakabas erstmals solistisch in Landshut zu hören, zusammen mit Tanja Wagner (Klavier). Für einen vierhändigen Klavierbeitrag haben sich zwei Pianistinnen zusammengefunden, die selbst an der Städtischen Musikschule ausgebildet wurden, dort ihre Liebe zum Klavierspiel entdeckt haben und mittlerweile seit Jahrzehnten als Klavierlehrerinnen tätig sind: Claudia Hausinger und Tanja Wagner spielen „11 Ländler“ von Franz Schubert.

Astor Piazzolla entwickelte den argentinischen Tango weiter zum Tango Nuevo und etablierte ihn in der Konzertmusik. „Invierno Porteno“ (Winter in Buenos Aires) aus seinen vier Jahreszeiten wird in einem Arrangement für Klavier, Akkordeon, Violine, Klarinette, Cello und Kontrabass aufgeführt. Es musizieren Mangfred Mora Celi, Peter Papritz, Angelika Fichter, Claudio Temporale, Melis Ezgi Sakabas und Michael Schönfelder.

In „Histoire du Tango“ wird die Entwicklung des Tangos von 1900 bis heute musikalisch geschildert. Mit zwei Sätzen daraus (Café 1930 und Nightclub 1960) präsentiert sich der Geiger Peter Must, der seit diesem Schuljahr an der Musikschule tätig ist, und auch die Leitung des Jugendstreichorchesters übernommen hat. Er musiziert zusammen mit Marcos Victora-Wagner, Gitarrenlehrer und Organisator der „Internationalen Gitarrenkonzerte“.

Neu an der Schule als Lehrer für tiefes Blech ist Rick Peperkamp, er ist Posaunist, Dirigent und Komponist. Gemeinsam mit Schulleiter Peter Papritz stellt er die jazzige Eigenkomposition „Get a move on!“ für Posaune und Klavier vor.

Der Eintritt zum Konzert im Konzertsaal der Städtischen Musikschule, Niedermayerstraße 59, ist frei. Das Bistro AnS-Werk bewirtet mit Getränken, Snacks und kleinem Mittagessen. Nach dem Konzert findet im kleinen Konzertsaal ein Notenflohmarkt statt, bei dem man sich mit Instrumentalschulen, Spielbänden und Literatur eindecken kann. Der Erlös geht an den Förderverein der Musikschule.

Das Familienfest ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Programm der Stadt Landshut. Die Veranstaltung der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi), die heuer bereits zum 11. Mal stattfindet, bietet am Samstag, 15. Juni, von 11 bis 17.30 Uhr wieder ein vielfältiges Spiele- und Bastelangebot auf der Wiese der Alten Kaserne.

35 regionale Institutionen, Einrichtungen und Vereine stellen auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie auf die Beine. Alle Familien mit Kindern bis etwa 14 Jahre finden dort Bastel- und Malangebote, verschiedene Spiele, können jonglieren oder Fußball spielen und noch vieles mehr entdecken. Außerdem haben die Organisatorinnen der KoKi ein tolles Rahmenprogramm geplant, mit Geschichten aus der Märchentruhe Sternenglanz, Auftritten von Clown Tony Toss, Kinderschminken, Ponyreiten und vielen Einlagen von Musik- und Tanzgruppen aus der Umgebung.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, aber es darf auch gern ein Picknick mitgebracht werden. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei. Nähere Informationen gibt es unter www.landshut.de/familienfest.

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