Am Freitag, 20., und Samstag, 21. September, jeweils von 12 bis 23 Uhr können sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund heuer wieder beim Fest der Kulturen am Ländtorplatz in ungezwungener Atmosphäre begegnen und verschiedene Kulturen kennenlernen. Die offizielle Eröffnung am Freitag um 13 Uhr übernimmt Oberbürgermeister Alexander Putz.
Im Rahmen der 37. interkulturellen Wochen – die am 21. September beginnen und bis 20. Oktober laufen – finden nicht nur zahlreiche Veranstaltungen wie Vorträge, Diskussionen, Workshops, Seminare oder interreligiöse Friedensgebete statt. Ein zentraler Bestandteil ist auch das Fest der Kulturen, das 2011 ins Leben gerufen wurde. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Landshuterinnen und Landshuter aus verschiedenen Kulturen. Veranstaltet wird es erstmals von der Messe Landshut, in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Ausländerangelegenheiten und Integration sowie dem Integrationsbeirat der Stadt Landshut.
Durch das Fest soll die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar werden. Und wie sollte dies besser funktionieren als durch multikulturelle Gaumenfreuden und die grenzenlose Kraft von Musik und Kunst. Da verspeist man zu den Klängen eines Zwiefachen ein indisches Curry oder lateinamerikanische Spezialitäten. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine kulinarische Reise freuen: von Afrika, über die Ukraine, Thailand und den Orient bis hin zur Türkei. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Auch musikalisch ist für Abwechslung gesorgt: Auf Live-Auftritte von Nazir Aziz und Kim Azas folgen zahlreiche Darbietungen von hiesigen Vereinen und Organisationen, wie dem alevitischen Kulturverein oder dem Nachbarschaftstreff DOM. Letzterer bespielt Freitag von 15 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 11.30 bis 18 Uhr das Kinderzelt. Das Angebot erstreckt sich von Malen über Basteln bis hin zum Turmbau mit Holzbausteinen. Auch Brett- und Kartenspielliebhaber kommen auf ihre Kosten. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis circa 16 Jahren. Am Freitag- und Samstagabend sorgen ab 19.30 Uhr die Bands „Lichtfänger“ und „Voices“ auf der Bühne für gute Stimmung und locken zum Tanz am Ländtorplatz. Egal ob Erwachsene, Kinder oder Senioren – das Fest der Kulturen ist für alle Generationen. Der Eintritt ist frei.
Von Freitag, 6., bis Sonntag, 8. September, findet das 19. Landshuter Kunstwochenende statt. Dabei haben 15 Galerien, Museen und Ausstellungsräume bei freiem Eintritt geöffnet – am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr. Am kommenden Freitag sind die Türen der Galerien und Museen bei der traditionellen Kunstnacht von 19 bis 23 Uhr offen. Zeitgleich ist auch das Late Night Shopping mit mehr als 30 geöffneten Geschäften in der Innenstadt.
Am Montag haben die Organisatoren des Kunstwochenendes, Ursula Bolck-Jopp (Kunstverein Landshut), Franz Schneider (Neue Galerie Landshut) und Peter Litvai (Litvai Galerie für Fotografie) gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz sowie weiteren Visiting Walks-Guides und Stadtmarketingleiter Michael Bragulla das Programm vorgestellt.
Zur diesjährigen Kunstnacht gibt es nämlich ein besonderes Angebot: Besucherinnen und Besucher können ausgewählte Ausstellungen mit vier bekannten Landshuter Persönlichkeiten erleben. Oberbürgermeister Alexander Putz, Kulturabteilungsleiter Benedikt Schramm, Dekanin Dr. Nina Lubomierski und Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Joseph Baur leiten je einen „V.I.P.-Guided Visit“.
Auf dem Landshuter Haferlmarkt stellen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Keramiker aus Landshut und der Region ihre Kreationen aus. Von Freitag, 6., bis Samstag, 8. September, präsentieren sie ihre aktuellen Werke auf dem beliebten und bekannten Markt für regionales Kunsthandwerk, das ebenso nachhaltig wie angesagt ist.
Von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Die Keramiker sind alle Absolventen der renommierten Landshuter Keramikschule. Sie präsentieren auf dem 42. Landshuter Haferlmarkt mit viel Liebe zum Detail die ganze Bandbreite von der Tradition der „Kröninger Keramik“ bis zu modernen Designs.
Die Vielfalt interessanter und schöner Dinge, die in der Idylle der Freyung neben der Jodokskirche zu sehen sein werden, wird begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm.
Der pittoreske Bier- und Kaffeegarten lädt zum kulinarischen Genießen unter den schattigen Bäumen ein, die passende Musik zum längeren Verweilen.
Wie jedes Jahr wird es auch heuer wieder einen „Kinderverkaufsstand“ geben, für den die beteiligten Keramiker ihre Töpferwaren zur Verfügung stellen und deren Erlös dem Kinderheim St. Vinzenz zu Gute kommt.
Der Haferlmarkt dauert bis 8. September und ist Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 19 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Begleitausstellung im Rathausfoyer ist „den „Gekonnten Gegensätzen““ gewidmet. Die Beschicker des Haferlmarkts zeigen dort Keramikkunst mit Funktion und Design. Die Ausstellung kann ebenfalls bis 8. September Dienstag bis Donnerstag, jeweils von 13 bis 17 Uhr und Freitag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.
Das Vergabeverfahren für den geplanten Adventsmarkt in der Altstadt ist erfolgreich abgeschlossen. Die TE Verwaltungs GmbH aus Grünwald übernimmt die Organisation und Durchführung des neuen Kunst- und Schauhandwerkermarkts vom 28. November bis 23. Dezember mit zwölf Ständen in der Fußgängerzone. Der Markt soll eine Ergänzung zum Landshuter Christkindlmarkt auf der Ringelstecherwiese sein, um zusätzliches Flair in der weihnachtlichen Innenstadt zu schaffen.
Der geplante Adventsmarkt findet im Altstadtbereich zwischen der Theaterstraße und der Stadtresidenz statt. Die Marktaufbauten sollen in unmittelbarer Nähe zu einer Vielzahl an Außenangeboten der Innenstadtgastronomie platziert werden. Den Markthändlern werden die städtischen Verkaufsbuden, die Dachplanen und Beleuchtungsmittel – die sich beim Christkindlmarkt über Jahrzehnte bewährt haben – zur Verfügung gestellt. So entsteht analog zum Christkindlmarkt ein stimmungsvolles Ambiente. Die Art der Waren, beispielsweise Handwerkskunst, soll den Christkindlmarkt auf der Ringelstecherwiese ansprechend für Besucher aus Nah und Fern ergänzen und das Prädikat „Adventsstadt“ weiter mit Leben füllen.
Außerdem steuert der Wirtschafts- und Tourismusclub (WTC) Landshut für den Markt die WTC-Weihnachtsbühne für musikalische und künstlerische Live-Auftritte bei. Neben dem Schwerpunkt Kunst- und Schauhandwerk wird der Markt mit einem nostalgischen Kinderfahrgeschäft abgerundet.
Zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels will der Veranstalter eine Bude bei entsprechender Nachfrage im wöchentlichen Wechsel für heimische Läden und Geschäfte zum Verkauf von Produkten zur Verfügung stellen.
Die TE Verwaltungs GmbH konnte nach zwei letztlich ergebnislosen Ausschreibungen mit ihrem Konzept in der folgenden Verhandlungsvergabe überzeugen. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Organisation von mehrtägigen Jahrmärkten und Regionalmessen sowie zahlreiche Referenzen. Für den Adventsmarkt in der Altstadt aktiviert der Veranstalter ein großes Netzwerk von Beschickern, darunter zahlreiche Kunst- und Schauhandwerker, wie Holz- und Metallkünstler.
Der Adventsmarkt wird ab 28. November von Sonntag bis Dienstag jeweils von 11 bis 20 Uhr sowie Freitag und Samstag von 11 bis 21 Uhr geöffnet haben.
Einblick hinter ansonsten verschlossene Türen: Der Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr am Sonntag, 8. September, stattfindet, macht es möglich. Für mehr als zwei Dutzend Programmpunkte haben die Abteilung Kultur und die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Landshut private Bauherren, Vereine und Institutionen gewinnen können.
Ab 10 Uhr werden die ersten Baudenkmäler an diesem Tag ihre Türen öffnen. Besichtigt werden können unter anderem die Thekla-Kapelle an der Alten Bergstraße, der Keller des Ottonianums (Jugendherberge) an der Inneren Münchener Straße, die Stiftsbasilika St. Martin samt Schatzkammer in der Allerseelenkapelle und Gruft, die Dominikanerkirche am Regierungsplatz, das Kloster Seligenthal mit Afrakapelle und Kreuzgang, das mit der Bayerischen Denkmalmedaille ausgezeichnete Gebäude „Zur Gastgeb“ an der Pfettrachgasse, der Jägerwirt an der Karlstraße, der „Weiße Turm“ auf dem Areal des Alten Schlachthofs an der Stethaimerstraße sowie der Weinkeller der Burg Trausnitz.
„Stadelbauten in Landshut“ ist das diesjährige Motto des Bauzunfthauskalenders 2025, der am 8. September um 12.30 Uhr im Bauzunfthaus präsentiert wird. Wer Interesse hat, kann auch zwei Stadelgebäude besichtigen: Neben dem Rottenkolberstadel, in dem bekanntlich das „kleine theater“ untergebracht ist, ist in diesem Jahr auch der noch unsanierte Stadel an der Ländgasse 115 geöffnet. Bauherr und Architekt laden zwar zum spontanen Vorbeikommen ein, tieferes Wissen erlangt man aber lediglich bei einer Führung, für die man sich vorher online ein Ticket besorgen muss.
Generell sind Karten für Führungen, bei denen die Teilnehmerzahl aus Platzgründen begrenzt werden muss, online ab 22. August unter www.landshut.de/erlebnisse-buchen buchbar.
Mehr als 650 solcher Tickets stehen für insgesamt zehn unterschiedliche Führungen zur Verfügung: Benötigt werden sie zum Beispiel in den beiden erwähnten Stadeln, für den Weißen Turm an der Stethaimerstraße, den Pfarrhof mit Garten von St. Jodok in der Freyung, die Vorgängerkirche von St. Martin, das Rathaus und die Führungen von Historiker Max Tewes in der Heiliggeistkirche. Auch für eine Führung durch die Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus“ im LANDSHUTmuseum mit Heike Holzapfel sowie die Teilnahme an einer Fahrrad-Exkursion zu Burgfriedenssäulen mit Stadtarchivarin Dr. Susanne Wolf ist ein Ticket erforderlich.
Darüber hinaus werden am Tag des offenen Denkmals noch eine Reihe weiterer Führungen, Dokumentationen und ein Konzert angeboten, an denen auch Kurzentschlossene teilnehmen können: Stadtarchäologin Dr. Isabella Denk gibt ihre neuesten Erkenntnisse zu Landshuts Stadtmauern weiter, die Brüder Filip und Fabian Fichtel zeigen im Salzstadel, wie sie das nur wenige Meter entfernte Gebäude Neustadt 466 saniert haben. Friedhofsleiter Stephan Zellner, Historiker Dr. Mario Tamme und Daniel Studener zeigen Spuren der NS-Zeit auf dem Landshuter Hauptfriedhof.
Ebenfalls dieser Epoche widmet sich eine Führung mit Dr. Doris Danzer und Thomas Stangier von den Museen der Stadt Landshut sowie Josef Wiesmüller von den Altstadtfreunden zu baulichen Spuren jüdischer Vergangenheit. Ein Novum am Denkmaltag ist ein Picknick-Konzert im LANDSHUTmuseum im Innenhof des ehemaligen Franziskanerklosters.
Info:
Das Programm für den Tag des offenen Denkmals in der Stadt Landshut liegt in der Tourist-Info im Rathaus in der Altstadt aus und steht zudem hier zum Herunterladen bereit. Die Tickets für teilnehmerbegrenzte Veranstaltungen können ab Donnerstag, 22. August, unter www.landshut.de/erlebnisse-buchen gebucht werden. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage werden alle Interessenten gebeten, nur zwei Tickets pro Person pro Führung und vier Tickets insgesamt für das gesamte Denkmaltag-Programm in Landshut zu reservieren.
Erneut steht dabei die regionale Handwerkskunst im Fokus.
Alle 30 Haferlmarkt-Beschicker werden in der Begleitausstellung mit besonderen Stücken zu sehen sein, die Perfektionismus, Schönheit und Kreativität ihres Schaffens zeigen. Die Aussteller sind allesamt Absolventen der Landshuter Keramikschule.
Von schlicht und gerade bis verspielt und blumig wird auch dem Zeitgeist Tribut gezollt. Die faszinierende Begleitausstellung, die auch so manche kuriosen Stücke zeigt, ist von Donnerstag, 29. August, bis Sonntag, 8. September, im Rathausfoyer zu sehen. Geöffnet ist sie Dienstag bis Donnerstag von 13 bis 17 Uhr sowie Freitag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der 42. Landshuter Haferlmarkt beginnt am Freitag, 6. September. Das Interesse an Keramik ist ungebrochen groß. An kunstvollen Skulpturen, kreativem Geschirr und einzigartigen Gebrauchsgegenständen, jedes Werk für sich ein Unikat aus Keramik und raffiniert gearbeitet, können sich die Besucherinnen und Besucher dann wieder erfreuen und sich Stücke für zuhause sichern.
Der Haferlmarkt dauert bis 8. September und ist Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 19 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Bei den gerade vorherrschenden hochsommerlichen Temperaturen tut eine Erfrischung gut. Ausreichend zu trinken ist bei Hitze ohnehin besonders wichtig. Die Stadt Landshut hat nun eine weitere Möglichkeit geschaffen, das ohne Konsumzwang unterwegs zu tun und einen weiteren Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt in Betrieb genommen.
Aktuell gibt es in Landshut sechs Trinkwasserbrunnen, an denen getrunken beziehungsweise ein mitgebrachter Behälter aufgefüllt werden kann. Dazu zählen der Trinkbrunnen vor dem Rathaus, der Krönchen-Brunnen am Bischof-Sailer-Platz, der Gickerlbrunnen im Hofgarten, das sogenannte Brunnenbüberl am Spielplatz Stadtpark, der Brunnen am Spielplatz Mitterwöhr sowie der neue Brunnen in unmittelbarer Nähe zur Isar, der Heiliggeistkirche sowie des Heilig Geistspitals.
Offiziell in Betrieb genommen wurde er am Mittwoch von Bau- und Umweltreferent Johannes Doll, Bürgermeister und Umweltsenatsvorsitzenden Dr. Thomas Haslinger, der aktuell noch den Oberbürgermeister vertritt, Günter Neumaier vom Amt für Gebäudewirtschaft sowie Klimaschutzmanagerin Maria Kasperczyk. Vor Ort wurde nicht nur gleich die Wasserqualität getestet, sondern auch weitere Überlegungen zur Aufwertung des Bereichs angestellt. Bereits geplant ist der zeitnahe Austausch der Sitzgelegenheit in unmittelbarer Nähe des Brunnens, der an einen reich mit Lavendel bepflanzten Steintrog anschließt. Die Maßnahme ist Teil der Umsetzung des Klimaanpassungskonzepts. „Hier ist viel in Bewegung. Auch kleinere Projekte tragen zu mehr Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich bei. Nicht zuletzt kann der Brunnen auch einen Beitrag zum Schutz von Risikogruppen leisten, die bei Hitze genügend trinken sollten“, so Dr. Haslinger.
Die Standorte der Trinkbrunnen sind auch im digitalen Stadtplan hinterlegt und in der Karte abrufbar.
Darüber hinaus gibt es Trinkwasserspender in den Stadtbüchereien im Salzstadel und in der Weilerstraße, an denen kostenlos Trinkwasser zur Verfügung steht.
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