Mit einem Ladekran begann die Firma Fahn am Vormittag die knapp 16 Meter hohe Nordmanntanne aufzustellen. Auf die Waage bringt der Rathaus-Christbaum, der aus einem Privatgarten bei Schrobenhausen stammt, gute drei Tonnen. Nachdem der Stamm noch zurechtgeschnitten wurde, hievte der Kran die 40 Jahre alte Tanne in die Luft.
Ein spannender Moment, den auch einige Passanten in der Altstadt mitverfolgten. Anschließend schwebte der eingehakte Baum zu seinem vorgesehenen Standort. Zuletzt wurde das rote Transportnetz aufgeschnitten, damit der Baum seine volle Pracht entfalten konnte, um die währen der (Vor-)Weihnachtszeit das Rathaus in der Adventsstadt festlich zu schmücken. In den kommenden Tagen wird er noch festlich geschmückt, außerdem folgt der Aufbau der Krippe gleich neben dem Christbaum.
Apropos Weihnachten: Von den 12. Christbäumen steht einer am Landshuter Christkindlmarkt. Dieser eröffnet in diesem Jahr bereits am 21. November.
Der Wochenmarkt in der Unteren Neustadt ist ein regional beliebter Frischemarkt für hochwertige Lebensmittel und mehr. Nach Beschluss des Senats für Messen, Märkte und Dulten soll er im Laufe des Jahres 2025 zusätzlich dienstags stattfinden.
Interessenten können ihre Unterlagen noch auf dem Postweg bei der Stadt Landshut, Ordnungsamt, Sachgebiet Marktwesen und Verbraucherschutz, Luitpoldstraße 29a, 84034 Landshut, einreichen. Gefragt sind insbesondere Anbieter von Lebensmitteln, von Produkten des Obst- und Gartenbaus, der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei sowie der Floristik.
Die Bewerbung muss folgende Angaben und Unterlagen enthalten: Zum einen den Vor- und Nachnamen sowie die ständige Anschrift, Telefonnummer und, falls vorhanden, E-Mail-Adresse. Zum anderen sind Angaben zum Produktsortiment und zum Verkaufsstand (mit Bildmaterial), zur Standgröße und zum Stromanschluss notwendig. Es gelten die Bestimmungen der Wochenmarktsatzung. Diese sowie die Ausschreibung mit allen Bewerbungsvoraussetzungen sind online unter www.landshut.de/wochenmarkt abrufbar.
Nur vollständig eingehende Bewerbungen nehmen am Auswahlverfahren teil. Eine Bewerbung begründet keinen Rechtsanspruch auf Zulassung oder Zuweisung eines bestimmten Standplatzes. Mündliche Abmachungen sind nicht rechtsverbindlich. Bewerbungen sollten auf dem Postweg oder per E-Mail an marktwesen@landshut.de erfolgen. Interessierte, die bis 28. Februar 2025 keine schriftliche Zusage erhalten haben, konnten nicht berücksichtigt werden. Eine Absage wird kostenpflichtig nur auf schriftlichen Antrag erteilt.
Der Testlauf für die Etablierung eines zweiten Wochenmarkttages geht auf einen Antrag der Ausschussgemeinschaft von SPD/Die Linke/mut zurück.
Ab sofort kann die Heimatliebe wieder auf dem Auto glänzen: Die silberne Silhouette der Stadt Landshut ist zurück. Martinsturm, Burg Trausnitz und ein Buchskranzerl zieren den Aufkleber. Dieser besteht aus wetterfestem, widerstandfähigem erhabenem PVC, das auch Autowäschen übersteht. Das Pickerl kann aber auch wieder gut vom Lack entfernt werden.
Der Landshut-Aufkleber kostet elf Euro und ist exklusiv erhältlich in der Tourist-Info im Rathaus in der Altstadt.
„Unser Ziel ist heuer nicht bescheiden: Unser Publikum soll sich nach dem Besuch einer Literaturtage-Veranstaltung ermutig fühlen.“ Mit diesen Worten kommentiert Uta Spies von der Abteilung Kultur der Stadt die Programmauswahl der „22. Landshuter Literaturtage“, die am Samstag, 9. November, beginnen. Zusammen mit dem freien Journalisten Christian Muggenthaler hat sie zwölf Lesungen, Gespräche, Buchvorstellungen und Workshops zusammengestellt, die „Mut machen sollen“.
Der Bogen der Themen spannt sich in den beiden Veranstaltungswochen vom Ende einer Weltkarriere über die Schöpfungsgeschichten der Menschheit bis hin zum zufälligen Treffen mit unterschiedlichsten Menschen. Sogar für die ganz Kleinen ab vier Jahren gibt es eine Lesung. Wer selbst kreativ werden möchte, kann dies bei einem Schreibworkshop.
Oberbürgermeister Alexander Putz eröffnet die Literaturreihe im Rathausprunksaal am Samstag, 9. November, um 11 Uhr. Peter Tauber stellt auf der Basis seines Buches „Mutmacher“ Menschen vor, „die uns helfen nach vorne zu schauen, sich seinen eigenen Aufgaben zu stellen und sich bewusst zu machen: Gemeinsam können wir viel mehr“. Der Historiker, Reserveoffizier und Christ war CDU-Generalsekretär und Bundestagsabgeordneter und hat nach einer schweren Krankheit sein Leben auf ein völlig neues Gleis gestellt. Musikalisch wird die Matinee vom Duo „Torretta & Frey“ begleitet.
Wer bairische Literatur und Sprache mag, der ist am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr im Jägerwirt bei Lisa Gusel sehr gut aufgehoben. Im ehemaligen Wirtshaus in der Karlstraße liest sie wundervolle Geschichten über den Sinn des Menschseins und den Eigensinn von Menschen. Eingeführt und kommentiert werden die Texte von Christian Muggenthaler.
Nach dem Ende ihre Karriere als Weltklasse-Tennisspielerin hat sich Andrea Petković als Autorin und Kommentatorin einen Namen gemacht. Im Salzstadel spricht sie am Dienstag, 12. November, um 19.30 Uhr mit Uli Karg, dem Leiter der Stadtredaktion der Landshuter Zeitung, über ihren Ausstieg aus dem Profisport und über die Weichen, die das Leben bietet.
„Dieses Buch hat mich sehr inspiriert und motiviert, wirklich mal über den Tellerrand zu schauen“, sagt Literaturtagemacherin Uta Spies. „Was Hasnain Kazim gemacht hat, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch lehrreich.“ Der gebürtige Oldenburger Kazim ist durch Deutschland geradelt und hat auf seiner Tour mit sehr vielen Menschen gesprochen über das, was diese beschäftigt. Eindrücklich zusammengefasst und kommentiert hat Kazim dies in seinem neuen Buch „Deutschlandtour“, das er am Donnerstag, 14. November, 19.30 Uhr bei Bücher Pustet vorstellen wird.
Sich selbst eine Stimme geben. Aufschreiben, was einen bewegt. Das kann Mut und Kraft geben. Gelegenheit dazu bietet der Schreibworkshop am Freitag, 15. November, um 15.30 Uhr im „Metis“ im Rückgebäude des Jägerwirts, Karlstraße 6, durch den die Poetry-Slammerin Laura Hybner führt. Auf der Lesebühne um 19.30 Uhr werden die Workshopteilnehmer ihre selbstverfassten Texte vortragen. Das erfordert zwar Mut, bringt allerdings umso mehr Selbstvertrauen. Wer zuhören will, ist willkommen.
In seinem Storytelling-Projekt lässt Thomas Ecker am Samstag, 16. November, um 19.30 Uhr im Salzstadel den „Club der toten Dichter“ wiederaufleben: Der Schulalltag im Welton-Internat verändert sich völlig, als der neue Englischlehrer die Schüler auffordert, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Thomas Ecker konzipierte das Projekt eigens für die Literaturtage. Es wird nur ein einziges Mal zur Aufführung kommen.
Unter dem Titel „Ein Herz und eine Seele“ tragen der bekannte Rezitator Oliver Karbus und die Schauspielerin Ella Schulz am Sonntag, 17. November, um 11.30 Uhr im Salzstadel Gedichte und Texte vor, in denen sich Herzen öffnen und Seelenlandschaften beschrieben werden. Der Multiinstrumentalist Martin Kubetz spielt dazu die passende Live-Musik. Es handelt sich um eine Veranstaltung in der Reihe „Mitten ins Herz“ der Stadtbücherei Landshut.
Sara Brandhuber, bekannte Kabarettistin und Preisträgerin des „Dialektpreis Bayern“, kommt am Montag, 18. November, um 15 Uhr in den Salzstadel und bringt ihr Kinderbuch „Der Gustl findt sei Glück“ und selbst komponierte Lieder mit. Kindern (ab vier Jahren) und ihren Eltern erzählt sie, wie alles gut wird, nachdem es erst einmal nicht so gut war.
In seinem einzigartigen Buchprojekt „Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsgeschichten der Menschheit“ ermöglicht Raoul Schrott einen vollkommen neuen Blick auf die Menschheit und ihre weit zurückreichende Geschichte. Jede Kultur stellt sich in ihrem Sternenhimmel auf ihre eigene Weise dar. Die Sternbilder dienen ihr als „Bilderbuch“ ihrer Götter, Helden, Tiere, Pflanzen und wichtigsten Objekte und sind aufs engste mit eigenen Schöpfungsmythen verknüpft. Schrott dokumentiert in seinem „Atlas“ das Wissen von 17 Kulturen auf allen Kontinenten: von den südafrikanischen Buschleuten über die alten Ägypter, Inka, Maya bis hin zu den Inuit und australischen Aborigines. Im KOENIGmuseum nimmt er am Dienstag, 19. November, um 19.30 Uhr das Publikum mit auf eine Welt- und Zeitreise zu historischen und indigenen Kulturen, und erzählt von ihren Sternenhimmeln und deren unterschiedlichen Bedeutungen und Funktionen.
Am Sonntag, 24. November, um 17 Uhr erschließt sich der Journalist und Germanist Christian Muggenthaler zusammen mit dem Publikum die Geheimnisse und Wunderwelten von Gedichten aus der Zeit der Romantik. Die Veranstaltung im Kleinen Theater (Foyer) ist kein Vortrag und keine Gedichtlesung, sondern eine gemeinsame Detektivarbeit auf der Suche nach Schreibtechniken und nach der Wirkung von Poesie. Muggenthaler stellt zuerst ein Gedicht vor, dann kann jeder, der möchte, seine Eindrücke mitteilen.
Im Sommer 1948 stehen große Entscheidungen an: Die westlichen Alliierten beauftragen 65 Männer und Frauen damit, eine Verfassung auszuarbeiten. Monatelange Diskussionen beginnen, in denen gestritten, getrickst und geträumt wird. Davon wie unser Grundgesetz entstand erzählt Sabine Böhne-Di Leo in ihrem Buch „Die Erfindung der Bundesrepublik“ am Donnerstag, 28. November, um 19.30 Uhr bei Hugendubel.
Weitere Informationen auch zu den Karten für die jeweiligen Veranstaltungen gibt es unter www.landshuter-literaturtage.de. Eine Broschüre mit dem Programm liegt in der Tourist-Info im Rathaus und in den Landshuter Buchhandlungen aus.
Allerheiligenverkauf vor dem Hauptfriedhof
Vor dem Hauptportal des Städtischen Hauptfriedhofes und entlang der Friedhofsallee findet von Dienstag, 29. Oktober, bis Freitag, 1. November, der traditionelle Allerheiligenmarkt statt. Gärtnereien aus Landshut und Umgebung bieten dort Blumen, Gestecke, Kerzen und sonstiges Zubehör für Allerheiligen zum Verkauf an. Der Markt findet jeweils von circa 8 bis 17 Uhr Jahr statt.
Parkplätze bei den Finanzbehörden und beim Landratsamt geöffnet
Die Friedhofsbesucher dürfen an Allerheiligen den Parkplatz der Finanzbehörden nahe des Hauptfriedhofs sowie den Mitarbeiterparkplatz des Landratsamtes in der Nähe des Achdorfer Friedhofes kostenlos nutzen. Das hat die Stadt Landshut mit der Verwaltung der Immobilien Freistaat Bayern sowie dem Landratsamt Landshut vereinbart, um den Friedhofsbesuchern an Allerheiligen ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen.
Der Parkplatz der Finanzbehörden kann aus Richtung Niedermayerstraße über die Maximilianstraße sowie über die Bauhofstraße angefahren werden und ist am Allerheiligentag, 1. November, in der Zeit vom 8 bis 19 Uhr für die Allgemeinheit geöffnet. Der Mitarbeiterparkplatz beim Landratsamt ist über den Achdorfer Weg anzufahren und am Allerheiligentag ohne zeitliche Beschränkung kostenlos zugänglich. Ebenso stehen den Besuchern die sonstigen Parkflächen beim Landratsamt zur Verfügung, wobei diese bewirtschaftet und hierzu ein Parkschein zu lösen ist. Um Abschleppvorgänge zu vermeiden, sind die jeweiligen Öffnungszeiten der Parkplätze zu beachten.
Gedenkfeierlichkeiten in den städtischen Friedhöfen
Auf den städtischen Friedhöfen finden folgende Gedenkfeiern statt:
Vorhang auf zum Deutschland Cup 2024: Die Landshuter Fanatec-Arena ist nach der rundum gelungenen Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge Austragungsort des renommierten Eishockey-Turniers. Erneut werden von Mittwoch bis Sonntag nicht nur vier Männerteams – darunter Gastgeber und Titelverteidiger Deutschland – sondern auch vier Frauen-Mannschaften um den Sieg kämpfen. Den Auftakt machen am morgigen Mittwoch die Frauenteams: Los geht es bereits um 16.15 Uhr mit der Partie Slowakei gegen Ungarn. Ab 19.45 Uhr wird es für die deutschen Spielerinnen um Bundestrainer Jeff MacLeod ernst. Sie starten mit dem Match gegen Frankreich in das Vier-Nationen-Turnier. Einen Tag später sind dann die Männer an der Reihe. Die deutsche Auswahl von Chefcoach Harold Kreis trifft zum Auftakt auf Dänemark; Spielbeginn ist am Donnerstag um 19.45 Uhr.
Die Vorfreude auf das sportliche Highlight ist auch bei Oberbürgermeister Alexander Putz groß: „Für die Stadt Landshut ist es natürlich eine große Ehre, zum zweiten Mal in Folge Gastgeber des Deutschland Cups zu sein. Das ist nicht zuletzt auch eine Anerkennung der guten Arbeit, die im vergangenen Jahr vor Ort geleistet wurde.“ Bei der Organisation setze die Stadt erneut auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem EV Landshut und dem Team des DEB, betont Putz: „Gemeinsam wollen wir den acht Nationalmannschaften der Frauen und Männer erneut einen reibungslosen Ablauf ihrer Turniere bieten und den tausenden Fans aus Nah und Fern ein mitreißendes Sporterlebnis ermöglichen. Unsere Städtische Eissportanlage am Gutenbergweg mit der modernen Fanatec Arena als Herzstück bietet dafür ideale Voraussetzungen.“
Im deutschen Männerteam stehen – wie schon bei der Auflage 2023 – übrigens auch diesmal wieder mehrere Spieler, die beim heimischen EVL das Eishockey-Einmaleins erlernt haben. Das gilt allen voran natürlich für die gebürtigen Landshuter Luis Schinko (Grizzlys Wolfsburg/DEL), Fabio Wagner (ERC Ingolstadt/DEL) und Tom Kühnhackl, der als zweifacher Stanley-Cup-Sieger mittlerweile beim DEL-Spitzenclub Adler Mannheim unter Vertrag steht. Auch sein Vereinskollege Stefan Loibl wurde einst in der EVL-Talentschmiede ausgebildet. Gleiches gilt für Maximilian Daubner, der momentan beim EHC Red Bull München unter Vertrag steht. Für OB Putz ist dieses Quintett der beste Beleg für die „hervorragende Nachwuchsarbeit, die der EV Landshut seit Jahrzehnten leistet. Wir freuen uns sehr, dass Bundestrainer Harold Kreis beim Deutschland Cup 2024 auf einen solch starken Landshuter Block bauen kann.“
Karten für alle Spiele des Deutschland-Cups in Landshut gibt es im Ticket-Onlineshop des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) unter www.ticket-onlineshop.com/ols/deb sowie an den Spieltagen in der EVL-Geschäftsstelle.
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