Die U7 wird am Samstag, 14. Dezember, und am vierten Adventssonntag, 22. Dezember, ein Show-Training absolvieren und ihr sportliches Geschick zeigen. Jeweils um 15 Uhr zeigt die Nachwuchsmannschaft des EV Landshut bei Musik und mit Moderation wie es geht: In voller Montur mit Schläger und Puck flitzen die Kinder über die Kunststoffeisfläche. Danach können wieder alle Besucherinnen und Besucher Schlittschuhlaufen und ihre Runden drehen.
Schlittschuhe und Eisstöcke können während des Christkindlmarkts auf der Ringelstecherwiese direkt vor Ort für fünf Euro ausgeliehen werden. Eisstockschützen können per Mail an josef.seidl1@gmx.de Zeit-Slots für die Bahn für eine Eisstock-Partie reservieren.
Zur Adventsstadt Landshut gehört in diesem Jahr erstmals ein Kunst- und Schauhandwerkermarkt in der Altstadt. Er findet in der Fußgängerzone statt und wird umrahmt von den Adventstreffs der Gastronomen. Insgesamt 45 Aussteller präsentieren in elf Buden von Donnerstag, 28. November, bis Montag, 23. Dezember, handgefertigte Waren sowie Geschenk- und Dekoartikel. Teilweise zeigen sie ihr Handwerk live und produzieren vor Ort. Am Donnerstag, 28. November, um 16.30 Uhr wird der Markt offiziell von Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger auf der WTC-Weihnachtsbühne des Wirtschafts- und Tourismusclubs Landshut eröffnet.
In den Adventswochen bieten die Aussteller ein umfangreiches und immer wieder wechselndes Angebot an hochwertigen Produkten. Zum Sortiment gehören unter anderem Weihnachtsdekoration aus Perlen, Holz, Draht und Papier, handgegossene Kerzen, Trachtenschmuck, Keramik, kunstvoll bemalte Dachziegel, Räucherwerkzeug, Artikel aus Epoxidharz und Lasergravuren auf Holz, Metall und anderen Werkstoffen. Außerdem gibt es Hüte und Kopfbedeckungen aus Eigenherstellung, Näh-, Stick- und Strickwaren, Gemälde und Holzschnitzereien mit der Motorsäge. Der lokale Handel ist zum Beispiel durch Kaffeekultur Ziegler mit Kaffeebohnen und Süßwaren vertreten.
Auf der WTC-Weihnachtsbühne ist vor allem an den Wochenenden und an ausgewählten Tagen Live-Musik, Unterhaltung und Besinnliches geboten. Unter anderem feiern Dekanin Dr. Nina Lubomierski und Dekan Alfred Wölfl am Samstag, 30. November, um 16 Uhr eine ökumenische Andacht. Das Theater Landshut Berg spielt an allen Adventssamstagen jeweils um 16.30 Uhr das lustige Familien-Weihnachtsstück „Ox und Esel“. Auftreten werden auch geschichtenerzählende Engel und der Landshuter Vizeweltmeister der Zauberkunst, Sebastian Nicolas. Einige Aussteller werden auf der Bühne ihr Handwerk vorstellen und Kinder zum Ausprobieren einladen.
Am Eröffnungstag und an jedem Wochenende besucht das Christkind den Markt. Der Nikolaus ist am Freitag, 6. Dezember, auf der Bühne und zwischen den Buden unterwegs. Für die kleinen Gäste dreht ein nostalgisches Kinderkarussell seine Runden. Überstrahlt wird das Ensemble vom großen XXL-Adventskranz. Mit Beginn des Kunst- und Schauhandwerkermarkts erstrahlt auch das Rathaus mit weihnachtlichen Lichtprojektionen auf der Fassade. So entsteht ein festliches und stimmungsvolles Ambiente in der Innenstadt.
Der Kunst- und Schauhandwerkermarkt ist von Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 20 Uhr sowie am Freitag und Samstag von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Informationen zu den Ausstellern und zum Bühnenprogramm gibt es online unter www.landshut.de/adventsstadt.
Im Rahmen des 23. Landshuter Krippenwegs sind vom 29. November 2024 bis zum 6. Januar 2025 Krippenschätze aus Bayern und aller Welt zu sehen. Ein Stern mit Schweif macht in der weihnachtlich geschmückten Innenstadt an den 31 Stationen auf die Krippen aufmerksam. Die Hauptausstellung findet in diesem Jahr im Kreuzgang des Klosters Seligenthal statt. Ausstellungsleiterin Schwester M. Immaculata Fendt und Stadtmarketingleiter Michael Bragulla blickten bei einem Rundgang auf die Ausstellung und den Krippenweg voraus.
Die Hauptausstellung ist eine Reise durch die Kunst des Krippenbaus. Die Menschwerdung Christi sowie seine Passion werden in vielfältiger Weise dargestellt. Dadurch ist jede Krippe einzigartig und bietet Besucherinnen und Besuchern jeweils einen eigenen Zugang, in das Festgeheimnis von Weihnachten einzutauchen. „Die Ausstellung soll allen eine besinnliche Auszeit im vorweihnachtlichen Trubel ermöglichen“, sagt Sr. Immaculata Fendt. „Das ist nicht der Raum für politische oder gesellschaftliche Auseinandersetzungen.“
Im Kreuzgang des Klosters und in den angrenzenden Räumen sind unter anderem orientalische, regionale und alpenländische Krippen neben meterlangen Werken aus anderen europäischen Ländern zu bewundern – darunter auch eine Krippe aus der Zeit der französischen Revolution, in der nur Alltagsfiguren zu sehen sind. Hier hat Schwester Immaculata Fendt Zisterzienserinnen im Ordensgewand integriert, um den lokalen Bezug herzustellen. Viele Hände im Kloster helfen bei der Vorbereitung der Ausstellung mit: Altäbtissin M. Petra Articus hat in liebevoller Weise kleine, weihnachtliche Handarbeiten gefertigt, die zum Verkauf angeboten werden. Der technische Dienst verleiht der Ausstellung durch gezielt eingesetzte Beleuchtung in Krippen und den mittelalterlichen Gewölben einen besonderen Charme.
„Es ist eine Freude, dass wir für diese Ausstellung Werke aus der Kunstsammlung des Bistums Regensburg und von verschiedenen Krippenliebhabern und -bauern bekommen haben“, so Schwester Immaculata Fendt. Zum Beispiel auch von Krippenbauer Peter Huppmann, der Didaktische Reihen bayerischer Gliederfiguren mit ihren charakteristischen Kugelgelenken zeigt. Außerdem sind ein Königszug und eine Fastenkrippe mit Kreuzigungsgruppe von ihm zu sehen. Von Xaver Grüneis, ebenfalls langjähriger Unterstützer des Landshuter Krippenwegs, werden eindrucksvolle Weihnachtspyramiden ausgestellt.
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