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Fest der Kulturen am Ländtorplatz

Am Freitag und Samstag wird ein abwechslungsreiches interkulturelles Programm geboten. Der Ländtorplatz verwandelt sich dabei in einen Schauplatz der Vielfalt mit internationalen Essensangeboten, abwechslungsreichem Bühnenprogramm und spannenden Angeboten für Kinder und Jugendliche. Veranstaltet wird das Fest der Kulturen von der Landshuter Messe- und Veranstaltungs GmbH & Co. KG in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Ausländerangelegenheiten und Integration sowie dem Integrationsbeirat der Stadt Landshut.

Eröffnet wird das Fest am Freitag um 14:30 Uhr durch die Vorsitzende des Integrationsbeirats und die Integrationsbeauftragte der Stadt. Auch am Samstag startet das Bühnenprogramm um 14:30 Uhr. Der zweite Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger spricht in Vertretung des Oberbürgermeisters am Samstag um 18:30 Uhr Grußworte zum Ausklang, danach übernimmt die Band „Voices“ und unterhält die Besucher bis in die Abendstunden.

Das Fest der Kulturen bietet die Gelegenheit, die Vielfalt der Gesellschaft zu feiern, neue Eindrücke zu gewinnen und sich zu begegnen. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen – vom bayerischen Volkstanz über Musik aus der Ukraine bis hin zu Tänzen aus Albanien und Ecuador. Angekündigt haben sich auch wieder Kim Azas & Friends mit mitreißendem Afro-Reggae, Curiocity e.V. mit einer MINT Science-Show sowie die Urban Sports Academy mit einer sportlichen Performance. Die Essensbuden haben auch in diesem Jahr ein breites internationales kulinarisches Angebot zu bieten. Auf dem Ländtorplatz wird mit Biertischgarnituren für ausreichend Sitz- und Speisemöglichkeiten gesorgt sein.

Das Programm wird durch ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche abgerundet. Der Jugendbeirat ist am Freitagnachmittag vor Ort und lädt zum Kickerspielen und Austausch ein. Das Kinderprogramm wird in diesem Jahr von der MINT-Servicestelle der Stadt „Zukunftswerker“ gestaltet, die mit Netzwerkpartnern am Samstagnachmittag MINT-Angebote zum Ausprobieren anbietet.

Zudem präsentieren viele weitere lokale Vereine, Organisationen und Institutionen an einem Infostand ihr vielfältiges soziales, interkulturelles und ehrenamtliches Engagement. Highlights im Abendprogramm: Am Freitag ab 19:30 Uhr sorgt die Band „Haberer“ für Stimmung, und am Samstag ab 18:30 Uhr begeistert die Band „Voices“ das Publikum.

Das Fest ist offen für alle und bietet eine tolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Vielfalt zu feiern und internationale Gerichte zu probieren.
Das Fest der Kulturen ist Teil der Veranstaltungsreihe der Interkulturellen Wochen, die dieses Jahr am 20. September starten.

Zwei Drittel können spontan, ohne Ticket, besucht werden. Dazu zählen die Burg Trausnitz, die Kirche St. Ottilia in Salzdorf, der Herzoggarten, die Kirchen Alt- und Neu-St. Nikola sowie die evangelisch-lutherische Erlöserkirche.

Alle anderen denkmalgeschützten Kirchen, Klöster und Profanbauten befinden sich im Innenstadtbereich: St. Martin samt Unterkirche, die Schatzkammer von St. Martin, die Jesuitenkirche in der Neustadt, der Dachstuhl des Herzogskastens (heute Post), das Bauzunfthaus, die Theklakapelle, die Heiligkreuzkirche, St. Jodok, die Dominikanerkirche am Regierungsplatz, das Erdgeschoss des Stadels in der Ländgasse 115, der Heiliggeiststadel, der Röcklturm, die Abtei Seligenthal, die Kirche St. Sebastian und der Jägerwirt im Nikolaviertel. In vielen historischen Bauten sowie im Herzogsgarten werden Kurzführungen angeboten. Ohne Ticket besucht werden kann auch der Kurzvortrag von Thomas Stangier im Salzstadel über „St. Sebastian und das Große Landshuter Schießen“, eine Führung auf den Spuren der Fischerfamilie Lichtenwallner und eine Führung durch das Nikolaviertel.

Das Programm mit allen Informationen gibt es hier. Die Print-Version liegt in der Tourist-Info im Rathaus aus. Tickets für limitierte Angebote sind vergriffen mit Ausnahme für die Führungen im Rathausprunksaal. Sie können kostenfrei online gebucht werden.

Mit der Eröffnung am Mittwoch, 3. September, um 19 Uhr werden die Landshuter Keramik und ihre Vielfalt gefeiert. Begleitend zum Haferlmarkt lädt die Sonderausstellung „Blume trifft Vase“ im Rathaus zu einem Dialog zwischen floraler Kunst und Keramik ein. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Blumenarrangements und handgefertigte Vasen eine Harmonie eingehen. Alle 29 Aussteller werden mit besonderen Stücken zu sehen sein, die ihre persönliche Interpretation von Blumen und Vasen in der Keramikkunst Ausdruck verleihen – von schlicht und gerade bis verspielt und blumig. So soll auch dem Zeitgeist Tribut gezollt werden.

Die Ausstellung kann bis 14. September von Dienstag bis Donnerstag von 13 bis 17 Uhr und Freitag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Die Freyung verwandelt sich schließlich am Wochenende vom 12. bis 14. September wieder in ein Mekka für Keramikliebhaber: Der Landshuter Haferlmarkt hat Freitag und Samstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Dieser wird seit 1993 von der „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ initiiert und koordiniert. Mit 35 Programmpunkten ist das Angebot heuer im Stadtgebiet so umfangreich wie nie zuvor. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ werden bei freiem Eintritt denkmalgeschützte Kirchen, Klöster, Stadel und Wohnbauten für Interessierte geöffnet.

Das von der Stiftung als „größte Kulturveranstaltung Deutschlands“ bezeichnete Angebot ermöglicht erneut eindrucksvolle Einblicke hinter größtenteils sonst verschlossene Türen. Der außergewöhnliche Weinkeller auf der Burg Trausnitz, zwei Führungen im Hochbehälter Annaberg und ein umfangreiches Programm in der ehemaligen Heiligkreuzkirche in der Freyung, zusammengestellt von einem P-Seminar des Hans-Carossa-Gymnasiums, sind nur drei von mehreren Programmhöhepunkten.

Die Abteilung Kultur der Stadt hat alle gemeldeten Programmpunkte in einem Faltblatt zusammengestellt. Es gibt einen guten Überblick und macht’s möglich, sich eine individuelle Denkmaltour zusammenstellen. „Noch nie haben sich so viele Bauherren und Hauseigentümer aus Landshut beim Denkmaltag aktiv eingebracht. Viele belassen es schöner Weise nicht nur dabei, ein wertvolles Bauwerk zu öffnen. In vielen Monumenten bieten sie auch Führungen an, ab und an sogar Musik“, freut sich Uta Spies, die Programmverantwortliche der Abteilung Kultur, über das große Interesse.

Am Denkmaltag in Landshut gibt es zum einen Programmpunkte, die man spontan ohne Anmeldung wahrnehmen kann und Angebote, bei denen vorab online ein kostenfreies Ticket gebucht werden muss, da die Anzahl der Besucher begrenzt ist.

 

Taufort für die erste „Landshut“ war der Flughafen München-Riem, die Rolle der Taufpatin übernahm Thea Deimer, Gattin des damaligen Oberbürgermeisters Josef Deimer. Die aktuelle „Landshut“, ein Airbus A320 der Lufthansa mit der Kennung D-AIZT, ist seit April 2023 bereits das fünfte Flugzeug, das den Namen der niederbayerischen Regierungshauptstadt mit Stolz in die Welt trägt. Die „Landshut“ hat in den vergangenen beiden Jahren bereits rund 4.000 Flüge absolviert und steuerte dabei Ziele in ganz Europa oder auch in Nordafrika an.

Weltweite traurige Bekanntheit erlangte die zweite „Landshut“ 1977, als Terroristen die Boeing 737 am 13. Oktober entführten und Crew sowie Fluggäste als Geiseln nahmen. Flugkapitän Jürgen Schumann überlebte die Geiselnahme nicht. Nach einem Irrflug über Rom, Larnaka, Bahrain, Dubai und Aden konnte eine Einheit der Bundesgrenzschutztruppe GSG 9 die übrigen 86 Geiseln auf dem Flughafen von Mogadischu erfolgreich befreien.

Auf der Webseite können Touristen und Einheimische unter anderem virtuell vom Turm der Martinskirche blicken und die Stadt von oben entdecken. Außerdem können sie ein Selfie mit allen Brautpaaren der Landshuter Hochzeit machen und die historischen Persönlichkeiten des Wandgemäldes im Rathausprunksaal kennenlernen.

Mit der Zeitmaschine geht es auf den 131 Meter hohen Turm der Stiftsbasilika St. Martin. Mit dem Handy oder am PC gibt es einen Panoramablick bei bestem Wetter vom Bernlochnerkomplex über die Länd und die Altstadt bis zur Neustadt – begleitet von Erklärungen zum Ländtor, zur Stadtresidenz, dem Koster Seligenthal, dem Rathaus und den beiden großen Straßenzügen des historischen Zentrums – Alt- und Neustadt.

Die Zeitmaschine bietet einen weiteren Höhepunkt für alle Landshuter und Touristen: ein Selfie als Edeldame oder Junker mit den Brautpaaren der Aufführungen der Landshuter Hochzeit seit 1903. Der Verein „Die Förderer“ hat die Aufnahmen aus seinem Archiv zur Verfügung gestellt, damit Fans des größten historischen Festes in Europa ihre persönliche Erinnerungspostkarte mit den Darstellern aus ihrer jeweiligen Generation machen können. Die Postkarte kann übers Handy gleich direkt verschickt werden.

Der Rathausprunksaal, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Landshut, kann mit der Zeitmaschine zu jeder Tages- und Nachtzeit besichtigt werden. Bei einem virtuellen Rundgang auf Deutsch und Englisch erfahren Besucher die wichtigsten Dinge über die zentralen Figuren des imposanten Umlaufgemäldes. Wer möchte, kann sich die Informationen auch anhören.

Aufrufbar ist die Website „Zeitmaschine Landshut“ unter https://zeitmaschine.landshut.de. Sie ist ein Vorgeschmack auf die „Zeitmaschinen“-App, die voraussichtlich im Herbst erscheint. Sie führt dann auf eine spannende Entdeckungstour durch 7000 Jahre Geschichte der Region. Vom Abenteuer Steinzeit in Altdorf über einen Keramik-Krimi in Vilsbiburg im 19. Jahrhundert bis zur Landshuter Hochzeit als immaterielles Kulturerbe in der Gegenwart.

Die App-Nutzer sehen längst verschwundene Gebäude in 3D wieder vor sich, begegnen Video-Avataren, finden versteckte 3D-Objekte bei GPS-Suchspielen, sammeln Punkte beim Lösen von Quizfragen und betrachten Gemälde, die plötzlich lebendig werden und sprechen.

Das Projekt von Stadt und Landkreis wird gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat im Rahmen der Förderrichtlinie Heimat-Digital-Regional.

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