Er wird umrahmt von den Adventstreffs der Innenstadt-Gastronomie. Veranstalter ist heuer die Stadt Landshut. Oberbürgermeister Alexander Putz eröffnet den Markt am Donnerstag, 27. November, um 19 Uhr.
Bei der Eröffnung treten die Labertaler Höllenteufel mit einer Feuershow auf. Rund 70 Aussteller präsentieren bis 23. Dezember handgefertigte Waren sowie Geschenk- und Dekoartikel. Sie zeigen ihr Handwerk teilweise auch live und produzieren vor Ort. In den Adventswochen bieten die Aussteller ein umfangreiches und immer wieder wechselndes Angebot an hochwertigen Produkten. Zum Sortiment gehören unter anderem Artikel rund um Honig und Bienenwachs, Öle, Liköre, Seifen, Malerei, Floristik, Keramik, Kerzen, Holz-, Metall- und Glaswaren, Schmuck und Accessoires sowie Näh-, Stick- und Strickwaren. Der lokale Handel ist ebenfalls vertreten.
Zudem sind Vereine und Institutionen an einzelnen Tagen präsent, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen oder mit ihrem Verkauf Geld für den guten Zweck zu sammeln. Dazu gehören unter anderem das Landshuter Netzwerk, das Familienzentrum Landshut, die Bürgerstiftung, die Sportler vom Postsportverein und den Black Knights sowie die Stadtkirche.
Umrahmt wird das Ensemble aus Marktständen und Adventstreffs vom großen XXL-Adventskranz. Mit Beginn des Markts erstrahlt auch das Rathaus mit weihnachtlichen Lichtprojektionen auf der Fassade. So entsteht ein festliches und stimmungsvolles Ambiente in der Innenstadt.
Zur Markteröffnung am Donnerstag um 19 Uhr sind die Labertaler Höllenteufel zu Gast. Die Gruppe hat sich dem alten Brauch des Krampuslaufens verschrieben. Aufgeboten werden ein Nikolaus, Engel, viele maskierte Krampusse, Hexen und Mönche, die mit spektakulären Feuerdarbietungen das Publikum begeistern.
Am kommenden Freitag, 28. November, findet zum ersten Mal die sogenannte „Black Friday Night“ statt. Von 19 bis 23 Uhr kann in rund 40 Geschäften in der ganzen Stadt eingekauft werden, wobei der Schwerpunkt auf der Innenstadt liegt. Bei der langen Einkaufsnacht gibt es hohe Rabatte für Schnäppchenjäger. Mit der Einführung der Black Friday Night unterstützt die Stadt den stationären Handel im Schulterschluss mit dem Wirtschafts- und Tourismusclub (WTC) Landshut in der Vorweihnachtszeit.
„Wir möchten mit dieser zusätzlichen Einkaufsnacht unseren Geschäften dabei helfen, sich im Weihnachtsgeschäft gegenüber der Konkurrenz des Online-Handels zu behaupten“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz.
Möglich wird die Black Friday Night durch das neue bayerische Ladenschlussgesetz, das seit Sommer gilt. Es erlaubt Städten und Gemeinden bis zu acht lange Einkaufsnächte an Werktagen. „Ich freue mich, dass wir das noch heuer nutzen können. Dazu hatte sich die Verwaltung schon im Frühjahr mit der lokalen Wirtschaft abgestimmt und den Black Friday im Fall einer Neuregelung ins Auge gefasst“, erklärt Putz.
Der WTC als Sprachrohr der lokalen Wirtschaft begrüßt die Initiative: „Ich danke der Stadt Landshut für die Unterstützung und allen Geschäften, die diese Chance ergreifen wollen, um den Kundinnen und Kunden tolle Angebote in Verbindung mit einem Besuch der abendlichen Adventsstadt zu machen“, sagt WTC-Vorsitzender Christian Boniberger.
Im Rahmen der Black Friday Night hat auch der Kunst- und Schauhandwerkermarkt in der Altstadt bis 23 Uhr geöffnet.
Die teilnehmenden Geschäfte sind online aufgeführt unter erleben.landshut.de/blackfriday.
Ab dem kommenden Jahr sind künftig drei lange Einkaufsnächte in Landshut geplant – die erste zum Start in die Frühjahrssaison, die zweite – das etablierte Late Night-Shopping – im Rahmen der Kunstnacht im September und die dritte am Black Friday.
Anlässlich des 550-jährigen Jubiläums der Landshuter Hochzeit von 1475 haben Vertreter von Stadt und Landkreis Landshut am Freitag gemeinsam mit dem Verein „Die Förderer“ erstmals Inhalte der neuen App „Landshut Zeitmaschine“ vorgestellt. Sie verbindet historische Schauplätze und Persönlichkeiten mit digitalen Technologien und bietet einen spielerischen Zugang zur Geschichte der Region – für Einheimische, Touristen und Kulturinteressierte.
Am 14. November wurde Augmented-Reality-Avatar Christine von Sachsen, eine junge Begleiterin der Braut der historischen Fürstenhochzeit, erstmals öffentlich vor dem Rathaus gezeigt. Dort traf die virtuelle Dame auf Landrat Peter Dreier, Oberbürgermeister Alexander Putz und die Vorstandschaft der Förderer, die die Aufführungen der Fürstenhochzeit seit Jahrzehnten organisiert.
Die Region entdecken wie nie zuvor: „Die App ist ein innovativer Baustein zur digitalen Kulturvermittlung und ergänzt das Angebot rund um die Landshuter Hochzeit auf moderne Weise“, erklärten die Verantwortlichen des Projektteams. Die Inhalte zum Historienspektakel sind Teil eines größeren digitalen Erlebnisses, das ab 25. November kostenlos in den App-Stores verfügbar sein wird. „Die Landshuter Hochzeit hat als touristischer Höhepunkt in der Stadt auch in der App eine herausragende Rolle. Ein großes Dankeschön geht an die Förderer für die intensive Zusammenarbeit, um spektakuläre Exponate aus dem Fundus und historische Persönlichkeiten digital in die App zu bringen. Dieses Projekt ist ein weiterer Beleg für die hervorragende Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis im Bereich Tourismus und Regionalmarketing. Zu verdanken ist das tolle Ergebnis auch dem Freistaat und der hohen Förderung“, so Oberbürgermeister Alexander Putz.
Stefan Feigel, 1. Vorsitzender des Vereins „Die Förderer“: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Landshuter Hochzeit und eine ihrer wichtigsten Fürstinnen, Christina von Sachsen, eine so zentrale Rolle in dieser tollen App spielen. Da diese inhaltlich erweiterbar ist, fallen uns bestimmt gemeinsame Projekte für die Phase rund um die kommende Aufführung im Jahr 2027 ein.“
Geschenke-Suche und Vorbereitungen für die Festtage – in der Vorweihnachtszeit sind Erledigungen an der Tagesordnung, insbesondere an den Wochenenden. Auch in diesem Jahr wird daher mit einem größeren Parkplatzbedarf in der Innenstadt gerechnet – entsprechend werden einige Parkmöglichkeiten zusätzlich zur Verfügung gestellt.
An den Adventswochenenden sind viele Kunden des Einzelhandels in der Innenstadt, aber auch Besucherinnen und Besucher, die sich mit den vielfältigen Angeboten der Adventsstadt auf Weihnachten einstimmen. Neben dem Parkplatz „Grieserwiese“ sowie den Parkhäusern „City Center“, „Sparkasse“, „An der Freyung“ und „Altstadt-Zentrum“stehen Autofahrern im Innenstadtbereich weitere Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
Wie an den sonstigen Wochenenden wird der Parkplatz beim Zentraljustizgebäude jeweils von Freitag, 17 Uhr, bis Sonntag, 24 Uhr, kostenlos als Parkfläche bereitgestellt. Zu erreichen ist dieser über die Gestütstraße.
Auch der Parkplatz bei den Finanzbehörden, der aus Richtung Niedermayerstraße sowie über die Bauhof-/ Friedhofstraße angefahren werden kann, wird samstags und sonntags jeweils von 8 bis 21 Uhr zum kostenlosen Parken angeboten.
Hingewiesen sei auch auf den Parkplatz der Rentenversicherung, dessen Nutzung zu den Adventswochenenden ab Freitag, 14 Uhr, bis einschließlich Sonntag möglich ist, wobei hier für fünf Stunden eine Parkgebühr von einem Euro anfällt. Angefahren wird der circa 320 Stellplätze zählende Parkplatz über die Podewillsstraße/ Zweibrückenstraße zum Isargestade.
Die genannten Parkplätze sind gegenüber beziehungsweise unmittelbar an den Einfahrten mit Schildern gekennzeichnet. Die an den Zufahrten aufgeführten Öffnungszeiten sind jeweils zu beachten. Eine minutengenaue Auskunft über freie Parkplätze in Parkhäusern, die an das Parkleitsystem angebunden sind, gibt es unter www.landshut.de/woparken.
Ab Beginn des Christkindlmarkts fährt außerdem freitags bis sonntags, von 14 bis 19 Uhr, kostenlos und im 15-Minuten-Takt eine urige „Bockerlbahn“ zwischen der Altstadt (Haltestelle an der Martinskirche/ Adventsmarkt in der Altstadt), dem Ländtorplatz und dem Christkindlmarkt auf der Ringelstecherwiese.
Mit schwerem Gerät spielte sich am Montag ein spektakuläres Schauspiel am Rathausvorplatz ab: Der rund 15 Meter hohe Christbaum wurde aufgestellt. Die Weißtanne, die knapp drei Tonnen auf die Waage bringt und rund 40 Jahre alt ist, wuchtete ein spezieller Autokran scheinbar mühelos in die Senkrechte. Ein spannender Moment, den auch zahlreiche Passanten in der Altstadt mitverfolgten. Der Baum stammt aus einem Landshuter Privatgarten. Eine Spezialfirma übernahm das Fällen, ehe das Prachtexemplar auf dem Tieflader festgezurrt und Richtung Rathaus transportiert wurde. Am späten Vormittag rollte der Baum an seinem neuen, prominenten Standort vor. Mit einer Kettensäge wurde der Stamm gestutzt, damit er möglichst genau in die Bodenhalterung neben dem Krippenhäuschen passt, das ebenfalls bald wieder an seinen angestammten Platz zurückkehrt. Zuletzt wurde das rote Transportnetz aufgeschnitten, damit der Baum seine volle Pracht entfalten konnte. In den kommenden Tagen wird er noch festlich geschmückt.
Bereits vollständig angebracht haben die Bauamtlichen Betriebe die Weihnachtsbeleuchtung in Alt- und Neustadt sowie in den Gassen. Insgesamt wurden 70 Lichterketten mit einer Länge von rund 1,3 Kilometern Länge und 97.000 Lichtern aufgehängt. Apropos Weihnachtsbeleuchtung: Ab 20. November leuchtet diese mit Beginn des Christkindlmarkts auch auf der Ringelstecherwiese. Zum besinnlichen Jahresabschluss lockt dann die Adventsstadt Landshut mit einem vielfältigen Angebot für Groß und Klein.
In Landshut gibt es einen weiteren Anbieter für das Handyparken. Neben „EasyPark“ ist für Autofahrer jetzt auch die „Parkster“-App verfügbar.
„Parkster“ kommt nun als Anbieter neu dazu. Die App ist in etwa 750 deutschen Städten und Gemeinden verfügbar und gehört zu den bundesweit verbreitetsten Park-Apps. Viele Autofahrer in Landshut wissen bereits um die praktischen Vorteile des Handyparkens: Wer früher als erwartet zu seinem Fahrzeug zurückkehrt, kann den Parkvorgang vorzeitig beenden und so Gebühren sparen. Wer mehr Zeit braucht, kann seinen digitalen Parkschein im Rahmen der Höchstparkdauer einfach mit dem Smartphone verlängern.
Damit Bürgerinnen und Bürger wie auch Besucher der Stadt dabei möglichst flexibel sind, können sie jetzt aus zwei Anbietern frei wählen. Beide Park-Apps sind im App Store und Google Play Store zum kostenfreien Download. Der Neuzugang Parkster bietet dabei mehrere Nutzermodelle an, aus denen Autofahrer wählen können – mit und ohne Registrierung und Parkster-Konto sowie Servicekosten und verschiedenen Zusatzfunktionen und Zahlungsoptionen. Ein Wechsel ist jederzeit möglich.
Weitere Informationen zu den Apps finden sich auf den Parkscheinautomaten im Stadtgebiet oder unter www.easypark.com/de und www.parkster.com/de/.
Eine minutengenaue Auskunft über freie Parkplätze in Parkhäusern, die an das Parkleitsystem angebunden sind, gibt es unter www.landshut.de/woparken.
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