Gemeinsam erhielten Stadt und Landkreis Landshut für das Projekt eine Förderung durch das Programm „Heimat Digital Regional“ des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat. Diese Unterstützung sowie die erfolgreiche Umsetzung wurden nun im Salzstadel bei der Abschlussveranstaltung des Projekts gewürdigt.
Oberbürgermeister Alexander Putz begrüßte die geladenen Gäste, unter ihnen Verantwortliche von Stadt und Landkreis, der Regierung von Niederbayern, dem Staatsministerium sowie des Expertengremiums, die das Projekt mit ihrem Wissen und Objekten aus ihrem Bestand unterstützt haben. Dazu zählen beispielsweise die Museen der Stadt Landshut, das Vilsbiburger Heimatmuseum – Kröninger Hafnermuseum, das Goldbachmuseum Ergoldsbach und der Verein „Die Förderer“.
Oberbürgermeister Putz betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis und hob die Bedeutung der Zeitmaschine für den Tourismus in der Region hervor. Zudem freute er sich über die Nutzungsmöglichkeiten, die die App bietet. Dank eines modularen Systems wird es möglich sein, weitere Touren und Geschichten einzubauen und die App, auch für besondere Anlässe, weiterzuentwickeln. „Für die großzügige Förderung möchten wir uns herzlich bedanken. Die App präsentiert die Region modern und innovativ. Das Ergebnis spricht für sich. Ausprobieren lohnt sich.“
Martin Schöffel, Bayerischer Finanz- und Heimatstaatssekretär, zeigte sich in seiner Rede vom Ergebnis ebenfalls begeistert: „Mit der Landshuter Zeitmaschine wird unsere Heimatgeschichte zum digitalen Erlebnis. Sie macht die 7000-jährige Geschichte von Stadt und Landkreis Landshut auf sieben spannenden Touren erlebbar – von der Landshuter Hochzeit bis zur Steinzeit. Interaktive Videoavatare, 3D-Objekte und Augmented Reality erwecken Geschichte zum Leben und bieten unterhaltsames Infotainment für Einheimische, Touristen und Kulturbegeisterte. Der Freistaat Bayern fördert dieses innovative Projekt mit knapp 300.000 Euro – eine Investition, die unsere Heimatgeschichte modern und zukunftsorientiert gestaltet. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit viel Leidenschaft und Engagement an der App mitgewirkt haben!“
Landrat Peter Dreier betonte die reichhaltige und vielseitige Historie der Region und die Bedeutung ihrer Sichtbarmachung. Die App sei eine Chance, auch ein junges Publikum anzusprechen und für Geschichte zu begeistern: „Unsere Region blickt auf eine außergewöhnlich bedeutende und facettenreiche Geschichte zurück. Mit der Landshut Zeitmaschine gelingt es, dieses kulturelle Erbe sichtbar zu machen und zeitgemäß zu vermitteln – niedrigschwellig, spannend und direkt vor Ort. So wird Heimatgeschichte für alle Generationen erlebbar.“
Projektinitiatorin und Verantwortliche Julia Maier berichtete anschließend, wie die Idee für die „Zeitmaschine“ aus dem Netzwerk „3 Täler – 7000 Jahre“ heraus entstand. Dort gab es den Wunsch, Objekte aus den Museen und die Geschichten, die sie erzählen, zugänglich zu machen und im öffentlichen Raum zu zeigen. Gemeinschaftlich und dank der Zusammenarbeit mit Institutionen, Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Museums- und Kulturbereich ist eine App entstanden, die Geschichte vor Ort lebendig vermittelt: mit Spielemodus und geführten Touren, GPS-basierten Outdoor-Erlebnissen, über 20 Augmented Reality-Szenen (AR) mit Videoavataren, 35 3D-Objekten, AR-Rekonstruktionen, sprechenden Gemälden, 42 Minuten Audio, mehr als 30 Quizfragen und über 100 Stationen. So werden 7000 Jahre Geschichte auf sieben Touren mit jeweils bis zu einer Dauer von zwei Stunden interaktiv und spielerisch erlebbar. Maier betonte die Bedeutung der Förderung durch das Ministerium sowie die Unterstützung zahlreicher lokaler Partner: „Ihre Finanzierung, Ihre Objekte und Originale, Ihr Wissen und Ihre Unterstützung vor Ort sind in die App eingeflossen und haben die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts als Gemeinschaftsleistung möglich gemacht – ganz herzlichen Dank dafür.“
Sie würdigte außerdem die kreative Leistung von Creative Support und Dramaturg Hubertus Hinse, der das Storytelling und die Texte für die App schrieb und die Geschichten medial inszenierte. Hinse führte die Highlights der App bei einer unterhaltsamen Live-Übertragung im Salzstadel vor und machte neugierig darauf, die App direkt selbst auszuprobieren.
Abschließend wurden noch besondere Bilder mit dem Smartphone erstellt – zusammen mit Videoavatar Knecht Arnulf, der digitale Begleiter der Tour zum Frühmittelalter in Ergoldsbach.
Ab Montag, 2. März, wird für den Besuch des Rathausprunksaal im Rathaus Eintritt erhoben. Der Preis beträgt drei Euro pro Person, Kinder bis zwölf Jahre sind weiterhin frei.
Bislang war der Besuch kostenfrei. An den Öffnungszeiten ändert sich jedoch nichts. Der Rathausprunksaal kann weiterhin unter der Woche täglich von 14 bis 15 Uhrbesichtigt werden. Die Einführung des Eintrittsgeldes wurde vom Stadtrat als Maßnahme im Zuge der Haushaltskonsolidierung im Plenum Ende Oktober beschlossen.
Die Tickets sind direkt in der Tourist-Information am Eingang im Rathaus in der Altstadt erhältlich. Besucherinnen und Besucher können ihre Eintrittskarten somit bequem vor Ort erwerben.
Mit der Einführung des Eintritts soll der laufende Erhalt und die Pflege des prächtigen wie historisch bedeutenden Rathausprunksaals unterstützt werden. Er zählt zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt und ist ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots.
Dem einen oder anderen Besucher dürfte es schon aufgefallen sein – in der Stadtbücherei im Salzstadel hat sich in den vergangenen Monaten sichtbar etwas verändert. Durch eine räumliche Neukonzeption, deren Planung bereits 2024 begonnen hat, wurde auf das veränderte Nutzungsverhalten reagiert. Sowohl Arbeitsplätze als auch der Familienbereich wurden neu gedacht. Das Ergebnis spricht für sich. Analog wie digital – es gibt viel Neues zu entdecken.
Vom Konzept zur neuen Raumstruktur:
In den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass die Stadtbücherei zunehmend als Lern- und Arbeitsort genutzt wird. Besonders Schülerinnen und Schüler sowie Studierende suchten verstärkt ruhige Plätze zum Arbeiten auf. Gleichzeitig stiegen die Ausleihzahlen im Kinderbereich kontinuierlich, während die vorhandenen Flächen zunehmend beengt wahrgenommen wurden. Eine interne Arbeitsgruppe entwickelte daher ein Konzept zur Umstrukturierung der Bestände über alle drei Stockwerke hinweg.
Mehr Arbeitsplätze im Sachbuchbereich:
Anfang bis Mitte 2025 wurde zunächst der dritte Stock neu organisiert. Regale wurden umgestellt, zusätzliche Arbeitsplätze konnten durch die Anpassungen der Fläche geschaffen werden. Der Bereich wird nun verstärkt als ruhiger Rückzugsort zum Lernen, Lesen und konzentrierten Arbeiten genutzt.
Neuer Jugendbereich und Entlastung der Kinderbibliothek:
Ende 2025 begann schließlich die Umgestaltung des Kinder- und Jugendbereichs, die Anfang dieses Jahres abgeschlossen werden konnte. Der bisherige Arbeitsbereich neben der Anmeldung wurde aufgelöst und die Büroarbeitsplätze neu organisiert. Dadurch entstand zusätzliche Fläche für die Nutzer – ideal für den Jugendbereich, der hierhin umziehen konnte. Dort befindet sich nun ein eigener, leicht abgetrennter Raum mit Sitzmöglichkeiten zum Entspannen, perfekt für die jungen Leser.
Gleichzeitig wurden die Bücherburg und der restliche Kinderbereich entzerrt und offener gestaltet. Die Ziele: Familien mehr Raum und Bewegungsfreiheit zu ermöglichen und die Medien in kindergerechter Höhe besser zugänglich zu präsentieren.
Auch organisatorisch wurde vereinfacht: Medien wie Tonies werden nun größtenteils direkt bereitgestellt und nicht mehr über Platzhalter-Systeme ausgegeben. Das erleichtert insbesondere Familien das Ausleihen.
Traditionell musste beim Narrhalla-Besuch die Krawatte des Rathauschefs „dran glauben“ – ein Brauch, dem sich der OB mit viel Humor stellte. Prinzessin Tiziana I. zückte die Schere, schnitt den Schlips in zwei Hälften und präsentierte anschließend ihrem Prinzen, Luca I., stolz ihre Trophäe. Für Putz war dieser Termin ein besonderer – der letzte Faschingsbesuch der Narrhalla während seiner Amtszeit. Entsprechend war der närrische Empfang auch ein kleiner Abschied einer langjähriger Faschingstradition. „Dem Fasching in Landshut werde ich aber treu verbunden bleiben“, so der Oberbürgermeister. „Künftig sind nur hoffentlich meine Krawatten wieder sicher, die gehen langsam aus. Bald wäre es eng geworden.“
Bis Dienstag hat die Narrhalla Landshut ein vollgepacktes Programm: Rund 20 Auftritte stehen noch an, davon vier im CCL. Den Abschluss bilden Kehraus und Prinzenbeerdigung am 17. Februar, ab 19 Uhr, im „35mm“. Die Faschingssaison 2025/26 können alle Faschingsfreunde bereits ab 12 Uhr beim Faschingstreiben in der Altstadt gemeinsam ausklingen zu lassen. Alles Wissenswerte zur Narrhalla ist online unter www.narrhalla-landshut.de zu finden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen