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Tourist-Information am 30. März ab 13:30 Uhr geschlossen

Am Freitag, 27. März, findet erstmalig ein Late Night Shopping zum Frühlingsanfang in Landshut statt. Von 19 bis 23 Uhr kann in rund 40 Geschäften in der ganzen Stadt eingekauft werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Innenstadt. Bei der langen Einkaufsnacht gibt es Rabatte, neue Trends und Aktionen in den Läden zu entdecken.

Mit der Einführung des abendlichen Shoppings im Frühjahr unterstützt die Stadt den stationären Handel vor Ort im Schulterschluss mit dem Wirtschafts- und Tourismusclub (WTC) Landshut. „Wir möchten mit dieser zusätzlichen Einkaufsnacht unsere lokale Wirtschaft im Auftaktgeschäft der Frühlingssaison fördern“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. Möglich wird das Late Night Shopping durch die erweiterten Möglichkeiten des neuen bayerischen Ladenschlussgesetzes, das seit dem vergangenen Sommer gilt. „Verwaltung und Einzelhandel haben sich abgestimmt und darauf verständigt, künftig drei lange Einkaufsnächte jährlich in Landshut anzubieten“, erklärt Putz.

Der WTC als Sprachrohr der lokalen Wirtschaft begrüßt die Initiative: „Ich danke der Stadt Landshut für die Unterstützung und allen Geschäften, die diese Chance ergreifen wollen, um den Kundinnen und Kunden tolle Angebote zu machen“, sagt WTC-Vorsitzender Prof. Dr. Thomas Küffner. „Das ist die perfekte Gelegenheit, einen gemütlichen Abend in Landshut zu verbringen.“

In diesem Jahr sind noch zwei weitere Einkaufsnächte in Landshut geplant – das etablierte Late Night Shopping im Rahmen der Landshuter Kunstnacht im September und die Black Friday Night im Weihnachtsgeschäft. Zusätzlich können die Geschäfte bis zu vier eigene Einkaufsnächte pro Jahr veranstalten. Die teilnehmenden Geschäfte des Late Night Shoppings sind zu finden unter https://erleben.landshut.de/latenightshopping.

Radfahren in der Region Landshut ist einfach. Man steigt auf, tritt an – und ist mittendrin“: So lautet die Einleitung zum neuen Radtourenplaner Landkreis und Stadt Landshut. Er umfasst 29 abwechslungsreiche Tourenvorschlägen in der Region Landshut, aber auch weit darüber hinaus. Stadt und Landkreis stellen auf der Landshuter Umweltmesse ab Freitag zudem auch gemeinsam die Tourismus-App „Landshut Zeitmaschine“ vor. Von 13. bis 15. März können Besucherinnen und Besucher am Stand der Region (H009) in der Messehalle die kostenlose App mit einer spektakulären Reise durch 7.000 Jahre lokale Geschichte ausprobieren.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es viele Menschen wieder hinaus in die Natur. Im Osten Landshuts erstreckt sich ein artenreiches Naturschutzgebiet, das auch viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger anlockt und zu einem beliebten Ausflugsziel zählt. Der „Ehemalige Standortübungsplatz Landshut“ ist dabei Heimat zahlreicher seltener Tiere und Pflanzen. Um die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt dort zu schützen, gilt eine ganzjährige Leinenpflicht für Hunde sowie vom 1. März bis Ende August das Wegegebot.

Da im Naturschutzgebiet sensible Vogelarten beheimatet sind, ist es besonders in dieser Zeit wichtig, die auf den Übersichtskarten ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen. „Viele Zugvögel kehren jetzt aus ihren Winterquartieren in Afrika und Südeuropa zurück oder treffen in den kommenden Wochen bei uns ein“, erklärt Gebietsbetreuer Fabian Hertrich. Als Bodenbrüter bauen beispielsweise die Heidelerche oder der Baumpieper ihre Nester direkt auf dem Boden, gut versteckt hinter Grasbüscheln. Sofern die Vögel Gefahr durch Menschen oder Hunde wittern, verlassen sie ihre Nester und dort gelegte Eier können auskühlen. Werden die Tiere häufig gestört, besteht die Gefahr, dass sie das Nest aufgeben.

Um auf die geltenden Regelungen hinzuweisen, werden jedes Jahr ab Anfang März Schilder aufgestellt, um somit die Kernbereiche zu schützen. Querliegende Baumstämme weisen darauf hin, dass die Schleichwege nicht betreten werden dürfen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Verstößen. Die Absperrungen werden ignoriert und Hunde nicht angeleint. Seit einigen Jahren führen deshalb Gebietsbetreuer und Mitglieder der Naturschutzwacht vor Ort Aufklärungsgespräche, wodurch sich die Lage verbessert hat.

Wer das Gebiet noch genauer entdecken und wissen möchte, was hier so kreucht und fleucht, kann die kostenlose App „natur.digital“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz nutzen. Sie bietet eine digitale Führung mit spannenden Informationen zu Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten sowie zu Aussichtspunkten und Infostationen. Auch die empfohlene Wegeführung ist dort hinterlegt. Die App sollte am besten bereits vor dem Besuch installiert werden.

Die Stadt bittet alle Ausflügler und Spaziergänger, das Wegegebot und die Schutzmaßnahmen zu beachten. Da viele Tiere im Winter auf ihre Energiereserven angewiesen sind, sollten auch in den Wintermonaten Störungen vermieden werden.

Ein wertvoller Lebensraum mitten in der Stadt

Das Naturschutzgebiet am ehemaligen Standortübungsplatz wurde 2001 unter Schutz gestellt und gehört der Stadt Landshut, der Heiliggeistspital-Stiftung Landshut sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Gemeinsam mit Naturschutzverbänden und der unteren Naturschutzbehörde wird kontinuierlich an der Erhaltung und Verbesserung des Lebensraums gearbeitet.

Das Gelände ist ein Rückzugsraum für viele seltene Arten – und gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet. Gerade vor dem Hintergrund des allgemeinen Artenrückgangs, kommt seinem Schutz eine besondere Bedeutung zu. „Es ist etwas Besonderes, ein so artenreiches Gebiet direkt im Stadtgebiet zu haben“, betont Gebietsbetreuer Fabian Hertrich. „Damit das so bleibt, sind wir alle gefragt.“ Sein Appell an die Besucher: „Wer auf den Wegen bleibt, seinen Hund anleint und die Natur respektiert, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiere. So können wir gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Naturjuwel auch in Zukunft ein Zuhause für seltene Arten bleibt – und ein Ort, an dem Menschen die Natur genießen können.“

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