Im Rahmen der Aktion „Faire Woche 2023“, die in diesen Tagen deutschlandweit veranstaltet wird, lädt die Stadt Landshut alle Interessierten am Samstag, 7. Oktober, um 11 Uhr zu einer Fairtrade-Stadtführung ein. Die Referentin Andrea Gerung vom Arbeitskreis Solidarische Welt Landshut e.V. wird sich bei dieser ersten Fairtrade Stadtführung den Themen Nachhaltigkeit und fairer Handel widmen.
Gerung begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einem Spaziergang durch Landshuts Zentrum. Sie diskutiert mit ihnen die Fragen: Was ist fairer Handel? Und was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Anschließend werden bei einem Besuch von zwei Läden im Stadtzentrum zwei gängige und mittlerweile unverzichtbare Artikel durchleuchtet – Handys und Jeanshosen. Die Fairtrade-Expertin klärt auf, welche und wie viele Ressourcen für die Erstellung eines Smartphones benötigt werden, wie deutlich der ökologische Fußausdruck eines Handys ist und wie viel Wasser für die Entstehung einer Jeanshose verbraucht wird. Abschließend wird das Konzept des fairen Handels diskutiert und erörtert. Im Fokus steht die Frage, welchen konkreten Beitrag der faire Handel zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und zur nachhaltigen Wirtschaft leistet.
Treffpunkt am Samstag, 7. Oktober, ist um 11 Uhr vor dem Rathaus. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine telefonische Anmeldung bis Freitag, 6. Oktober, unter 0871-881469 gebeten.
Gute Nachrichten für den Landshuter Osten: Die Telekom erweitert den Glasfaser-Ausbau. „Eine leistungsfähige Internetverbindung ist für eine stetig wachsende Stadt wie Landshut unabdingbar“, erklärte Oberbürgermeister Alexander Putz im Zuge der Unterzeichnung einer weiteren Absichtserklärung mit der Telekom am Freitag.
Nach den Stadtteilen Altstadt, Nikola und West plant die Telekom für das Jahr 2024 den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau auf dem Gebiet Landshut-Ost. Eine entsprechende Absichtserklärung für den Netzausbau, von dem laut Telekom circa 9.330 Haushalte profitieren werden, unterzeichneten Oberbürgermeister Alexander Putz und der Vertreter der Telekom, Key Account Manager Harald Jungmeier. Im Projekt vorgesehen ist das Aufstellen von 80 Schaltschränken, der Bau von 1.100 Hausanschlüssen und von Tiefbautrassen mit einer Gesamtlänge von 45 Kilometern. Der Hausanschluss ohne Tarif ist zu Beginn der Vorvermarktung kostenfrei, nach dem Ende der Vorvermarktung kostet der Hausanschluss ohne Tarif 799 Euro. Der Hausanschluss mit Tarifbuchung ist auch nach der Vorvermarktung frei. Der Beginn der Vorvermarktung wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Jeden dritten Donnerstag im Monat lädt die Stadtbücherei im Salzstadel zum Treff „Gemeinsam vielfältig“. Unter dem Motto „Gemeinsam technologisch“ kommen am 19. Oktober ab 18 Uhr vor allem Liebhaber von Animationsfilmen auf ihre Kosten. Das Lernzentrum der Stadtbücherei wird zum öffentlichen Fernsehzimmer, wenn es „Film ab!“ heißt. Bei einer Portion Popcorn nehmen die „Winzlinge“ alle Zuseherinnen und Zuseher mit auf ihre Abenteuer, die für den einen oder anderen Lacher sorgen werden. Der Film bedient sich keiner Worte und ist somit für Menschen aller Länder verständlich.
Um Anmeldung über das Medienportal unter www.medienportal.landshut.de/veranstaltungen wird gebeten, der Eintritt kostet vier Euro pro Person. Die Veranstaltung endet gegen 20 Uhr.
Seit mehr als 80 Jahren begeistert Monopoly, das weltberühmte Spiel um Grundbesitz und Immobilien, die Menschen rund um den Globus. Besonders viel Spaß macht es, wenn Spielerinnen und Spieler um die Sehenswürdigkeiten und Straßen ihrer Heimatstadt feilschen. Eine erste Edition des Landshut-Monopolys entstand bereits 2017. Jetzt hat die Stadt gemeinsam mit Landshuter Unternehmen und der Spielefirma Winning Moves Deutschland eine neue Auflage des Spieleklassikers auf den Markt gebracht. Oberbürgermeister Alexander Putz hat am Dienstag im Rathaus gemeinsam mit Einzelhandelsvertretern die Neuauflage des Spiels präsentiert.
Das neue Landshut-Monopoly lässt mit den vielen bekannten Orten und interessanten Fakten ein spezielles Landshuter Heimatgefühl aufkommen. Auf dem Spielfeld sieht man nicht nur die bekannten Wahrzeichen wie die Martinskirche, die Burg Trausnitz, den Rathausprunksaal oder die Stadtresidenz, sondern auch lokale Unternehmen und Institutionen sind auf dem Brettspiel vertreten: So sind Felder vom Klinikum Landshut, dem Koenig– und LANDSHUTmuseum und den Stadtwerken mit dem Stadtbad zu finden.
„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit regionalen Partnern eine neue Edition des Landshut-Monopolys herauszugeben“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz bei der Vorstellung im Alten Plenarsaal. „Da steckt ganz viel Landshut-Liebe drin. Sei es bei der optischen Gestaltung mit einem Schwerpunkt auf der Landshuter Hochzeit, bei den Ereigniskarten oder den Straßen und Plätzen.“ Putz bedankte sich bei den beteiligten Unternehmen und dem Stadtmarketing für die erfolgreiche Kooperation. Es sei beeindruckend, was die heimische Wirtschaft und die Stadtverwaltung gemeinsam auf die Beine gestellt und welch hohen Identifikationswert sie damit geschaffen haben.
Das neue Landshut-Monopoly ist ab sofort im Einzelhandel für 49,95 Euro erhältlich. Zu kaufen gibt es das Spiel bei Bücher Pustet, Hugendubel, Spielwaren Holzwurm, in der Müller-Filiale in der Altstadt sowie bei Baby und Kind Hess in Ergolding. Zudem gibt es das Gesellschaftsspiel auch in der Tourist-Info im Rathaus in der Altstadt.
Ab Montag, 16. Oktober, bis Mittwoch, 15. November, läuft die Anmeldung für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2024. Alle Kinder und Jugendlichen sind eingeladen, ihr musikalisches Können als Solistinnen und Solisten oder im Ensemble auf einer Bühne zu zeigen.
„Jugend musiziert“ 2024 ist ausgeschrieben für die Solokategorien: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical, Orgel, Bağlama und Hackbrett. Die Ensemblekategorien lauten: Klavier vier- bis achthändig oder an zwei Klavieren, Duo: Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier, Schlagzeug-Ensemble. Als besondere Besetzungen werden gewertet: Werke der Klassik, Romantik, Spätromantik und des Impressionismus.
Die junge Kategorie „Jumu open“ ist offen für Teilnehmenden der Geburtsjahrgänge 2003 bis 2011. Hier ist die Beteiligung mit allen Instrumenten und Performances möglich, die durch bisherige „Jugend musiziert“-Kategorien nicht abgedeckt sind. So kann die Musik aus Genres stammen, die bisher für „Jugend musiziert“ tabu waren und sie kann sich mit anderen künstlerischen Sparten wie Tanz, Film oder Malerei verbinden. Die Teilnahme an „Jumu open“ beginnt direkt in einem der 16 Landeswettbewerbe.
Mit der Anmeldung zu „Jugend musiziert“ 2024 wird einiges ein bisschen anders, denn: „Jumu goes online!“ Die gesamte EDV-Architektur auf Regional-, Landes- und Bundesebene wird neu aufgestellt. Auch die gemeinsam von Regional-, Landes- und Bundesebene genutzte Website www.jugend-musiziert.org wurde modernisiert und neu strukturiert. Nun findet man alle benötigten Infos noch einfacher.
Nach dem Bewerbungsschluss am 15. November startet der Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Januar 2024 in mehr als 170 Regionen Deutschlands. Das Vorspielprogramm besteht aus Musik verschiedener Epochen. Je nach Alter und Kategorie dauert das Wettbewerbsvorspiel vor der Jury zwischen sechs und 30 Minuten. Musiziert wird um Punkte und Preise, wer mitmacht, erhält eine Urkunde, in der die erreichte Punktzahl dokumentiert ist. Wer im Regionalwettbewerb mindestens 23 von maximal 25 Punkten erhalten hat und älter als zehn Jahre ist, wird zur nächsthöheren Wettbewerbsebene weitergeleitet und nimmt im März an den Landeswettbewerben teil.
Das Punktesystem zur Bewertung der musikalisch-künstlerischen Leistungen gilt für alle drei Wettbewerbsebenen. Wer also auf Landesebene mindestens 23 Punkte erspielt und mindestens 13 Jahre alt ist, gehört dann zu denjenigen, die als erste Preisträgerinnen und Preisträger aller Bundesländer zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ vom 16. bis 22. Mai in der Hansestadt Lübeck eingeladen sind.
„Jugend musiziert“ ist nicht nur der größte Musikwettbewerb für junge Instrumentalisten und Sänger, sondern seit seiner Gründung 1963 auch ein Musikfest: Einander zuhören, voneinander lernen und gemeinsam musizieren sind die Schwerpunkte bei „Jugend musiziert“ und der Grund, weshalb im Lauf von 61 Jahren mehr als eine Million Kinder und Jugendliche teilgenommen haben.
Der Regionalwettbewerb für die Städte Landshut und Straubing sowie die Landkreise Dingolfing-Landau, Kelheim, Landshut und Straubing-Bogen findet in der Städtischen Musikschule Landshut am Samstag, 13., und Sonntag, 14. Januar 2024, statt.
Gebine Schad, Buchhändlerin und Vorlesepatin der Stadtbücherei Landshut, bringt am Montag, 23. Oktober, zur „Atempause – Leselust in der AWO“, der Vorlesestunde für Erwachsene, Geschichten von Hans Fallada mit ins Mehrgenerationenhaus.
Gebine Schad hat in Hans Falladas (1893-1947) Erzählungen gestöbert und solche ausgesucht, die sich mit den „kleinen Leuten“ beschäftigen. Fallada, kunstfertiger Romancier und Geschichtenerzähler, Autor von Kindergeschichten und Märchen, von leidenschaftlichen Essays und Literaturliebhaber, wurde oft als Unterhaltungsschriftsteller unterschätzt. Er war jedoch ein geborener Erzähler: in seinen zeitkritischen Romanen fing er die deutsche Wirklichkeit seiner Zeit realistisch ein. Frei nach dem Urteil von Autor Robert Musik „In Fallads Büchern ist Menschengeruch. Das Leben zappelt in ihnen“, gibt Gebine Schad Einblick in das Leben im frühen 20. Jahrhundert.
Die offene Vorlesestunde für Erwachsene, die von der Stadtbücherei in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Kreisverband Landshut, angeboten wird, findet ab 15.30 Uhr im AWO-Mehrgenerationenhaus, Ludmillastraße 15-15a, im Nikolaviertel statt. Es wird um Anmeldung unter Telefon 0871-97458829 oder per E-Mail an mgh@awo-landshut.de gebeten.
Auch in den Herbstferien bietet die Stadt Landshut für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren ein buntes Programm. Herbstliche Stimmung kommt unter anderem beim Basteln von Windlichtern mit Herbstlaub, der Kreativwerkstatt rund um Gespenster und Co. oder beim Erzähltheater „Die Kürbisgespenster verjagen Dracula“ auf. Kreative Angebote wie „Happy Painting“ oder Töpfern und natürlich auch sportliche Aktivitäten wie die Ballschule und Badminton dürfen nicht fehlen. Zum ersten Mal findet an zwei Terminen ein „Flag Football Camp“ statt. Bei dieser Sportart handelt es sich um die kontaktlose Variante des American Football. Für Medieninteressierte gibt es außerdem die Möglichkeit, bei „Stop Motion“ einen Trickfilm zu erstellen oder sich bei der „Digitalfotografie mit Einstieg in die Bildbearbeitung“ als Fotograf auszuprobieren. Auch ein Tagesausflug zu den Eseln sowie zwei Theater- und zwei Zirkustage stehen auf dem Programm.
Das komplette Herbstferienprogramm und die Veranstaltungsorte sind ab dem 20. September unter www.ferienprogramm-landshut.de einzusehen. Die Anmeldephase läuft bis drei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung – sofern noch Plätze verfügbar sind. Alle Buchungen sind verbindlich und müssen innerhalb von 14 Tagen, bei kurzfristigen Buchungen (bis drei Tage vor der Veranstaltung) vor Besuch der Veranstaltung, bezahlt werden. Bei Fragen steht das Ferienprogrammbüro auch telefonisch unter 0871-882977 oder per E-Mail an ferienprogramm@landshut.de zur Verfügung.
Die Stadt Landshut veranstaltet am 1. Oktober einen großen Markttag im Industriegebiet und Gewerbegebiet Münchnerau. Auf dem Parkplatz des Möbelhauses XXXLutz-Emslander gibt es einen Kirchweih-Markt mit buntem Kinderprogramm, beim Landshut Park einen Antik- und Edeltrödelmarkt mit Spielbereich. Gleichzeitig findet ein verkaufsoffener Sonntag statt. Die Märkte sind ab 12 Uhr geöffnet, die teilnehmenden Geschäfte von 13 bis 18 Uhr.
Den Herbst genießen, es sich an den vielen kulinarischen Ständen schmecken lassen und den Kindern beim Spielen zusehen – so sollte ein entspannter Shopping-Tag für die ganze Familie aussehen. Neben den Märkten gibt es in den von 13 bis 18 Uhr geöffneten Geschäften viele interessante Angebote.
Beim Landshut Park kommen Antikmarkt-Fans schon ab 12 Uhr auf ihre Kosten. Dort kann man neben vielen anderen Fundstücken unter anderem angesagte „Oma“-Tassen und Spitzendeckchen erstehen. Für Kinder gibt es einen Spaß-Bereich mit Karussell und weiteren Attraktionen.
Vor dem Möbelhaus XXXL-Emslander kann man auf dem Kirchweih-Markt viele Schmankerl probieren. Dazu wird Herbstdekoration für Haus und Garten angeboten. Die Kinder können sich in den Fahrgeschäften und an den Bastelständen amüsieren.
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