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02.05.2024

Klimafreundlich mobil unterwegs

Die Stadt führt ein neues Bikesharingsystem ein. Im Angebot sind Lasten- und Cityräder.

Klimafreundlich mobil unterwegs

Freuen sich auf den Start des neuen Bikesharing-Angebots in Landshut (von links): Annette Schwabenhaus, Assistentin der Geschäftsleitung Feine Räder GmbH, Andreas Linderer, Leitung Sharing und Ladeinfrastruktur Feine Räder GmbH, Mobilitätsmanagerin Larissa Gerstenberger, Grünen-Stadträtin Hedwig Borgmann, Oberbürgermeister Alexander Putz, FDP-Stadträtin Kirstin Sauter, ÖDP-Stadträtin Elke März-Granda, SPD-Stadträtin Anja König, Freie Wähler-Stadträtin Johanna-Schramm und Grünen-Stadträtin Iris Haas.

Ohne Stau von A nach B kommen und dabei noch etwas für die eigene Gesundheit tun. Mit dem neuen Bikesharing-Angebot „Donau Donkeys“ der Feine Räder GmbH baut die Stadt ihre Fahrradflotte aus. Ab sofort können die Landshuterinnen und Landshuter entweder E-Lastenräder oder Citybikes buchen – ganz bequem per App. Die Initiative geht zurück auf einen Antrag des Frauenplenums aus dem vergangenen Jahr sowie verschiedene Konzepte des Mobilitätsmanagements. Bei einem Pressetermin am Dienstag stellte Oberbürgermeister Alexander Putz gemeinsam mit Mitgliedern des Frauenplenums, Mobilitätsmanagerin Larissa Gerstenberger und Vertretern des Bikesharing-Anbieters das neue Angebot vor.

Zur Verfügung stehen insgesamt 20 Citybikes und fünf E-Lastenräder an 12 Standorten. Stationiert sind sie unter anderem am Bahnhof, an der Grieserwiese, am Ländtorplatz oder an der Hochschule Landshut. Die Anmietung läuft über die „Donkey Republic“-App, die nicht nur alle verfügbaren Räder anzeigt, sondern über Bluetooth auch das entsprechende Fahrradschloss aufschließt. Die Preise richten sich nach der jeweiligen Nutzungsdauer, so kosten die klassischen Stadträder beispielsweise 20 Cent für zehn Minuten oder 12 Euro für den ganzen Tag. Eine einstündige Einkaufsfahrt mit dem E-Lastenrad gibt es für 1,50 Euro. Im Mai ist für alle Nutzer die erste halbe Stunde gratis.

„Mit der ‚Feine Räder GmbH‘ aus Regensburg haben wir einen regionalen Partner gefunden, der in Ostbayern das Fahrrad-Sharing vernetzt und viele Jahre Erfahrung mitbringt“, betont Oberbürgermeister Alexander Putz. „Dieses neue Angebot ermöglicht vor allem Menschen, die es sich nicht leisten können, ein teures Lastenrad anzuschaffen, eine Nutzung – beispielsweise für regelmäßige Einkäufe.“

Das Verleihsystem „Donau Donkeys“ hat die Stadtverwaltung nicht nur wirtschaftlich überzeugt. Es bindet die Landshuter auch aktiv ein. Fahrradbegeisterte können sich beispielsweise als sogenannte „Hosts“ engagieren. Sie überprüfen einmal pro Woche ein Rad, das an einem Abstellplatz in ihrer Nähe parkt und sorgen für volle Akkus. Dafür erhalten sie 70 Prozent Rabatt beim Ausleihen.

„Neben den Klimaschutzaspekten hat das Bikesharing-System zum Ziel, an vorerst zwölf Standorten die individuelle, bedarfsgerechte Mobilität zu fördern“, so Mobilitätsmanagerin Larissa Gerstenberger. „Wo möglich, soll außerdem eine Bündelung von klimafreundlichen Angeboten stattfinden, beispielsweise an den Standorten Grieserwiese und Pfarrheim St. Pius, direkt neben E-Ladesäule, sowie in der Neustadt neben dem Carsharing-Stellplatz.“ Beim Verleihangebot handelt es sich um eine Testphase, die auf zwei Jahre ausgelegt ist. Der Zuschuss der Stadt beträgt rund 30.000 Euro.

Über die Zusammenarbeit freuen sich Andreas Linderer (Leitung Sharing und Ladeinfrastruktur bei der Feine Räder GmbH) und Annette Schwabenhaus (Assistentin der Geschäftsleitung). „Wir schaffen mit den ‚Donau Donkeys‘ eine Plattform, die den App-Nutzern Zugang zu einem europaweiten Verleihsystem gewährt. Landshut verbindet sich also auch mit einem internationalen Netzwerk“, so Linderer. „Die regionale Vernetzung wird mit jeder Kommune und Region, die in das Sharing System einsteigt, immer dichter. Sharing-Räder können parallel und ergänzend zum ÖPNV, sowohl in der Stadt und ganz besonders auf dem Land, wichtige Anbindungs-Lücken schließen“, ergänzt Schwabenhaus.

Über „Donau Donkeys“

In seiner Heimatstadt Regensburg betreibt das Unternehmen 150 Sharing-Räder, in 15 weiteren Kommunen – darunter Straubing und Cham – auch kleinere Flotten. Die Motivation des Unternehmens ist es, Autokilometer einzusparen, die Kommunen und auch den ländlichen Raum von zu vielen Autos zu entlasten und die Mobilität klimafreundlicher zu gestalten.

Informationen zum Bikesharing sowie weiteren Mobilitätsangeboten der Stadt gibt es unter www.landshut.de/bikesharing.

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