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02.03.2026

Hinweisschilder und querliegende Baumstämme zeigen im Gebiet klar an, welche Wege genutzt werden dürfen – zum Schutz der sensiblen Brutbereiche.
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es viele Menschen wieder hinaus in die Natur. Im Osten Landshuts erstreckt sich ein artenreiches Naturschutzgebiet, das auch viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger anlockt und zu einem beliebten Ausflugsziel zählt. Der „Ehemalige Standortübungsplatz Landshut“ ist dabei Heimat zahlreicher seltener Tiere und Pflanzen. Um die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt dort zu schützen, gilt eine ganzjährige Leinenpflicht für Hunde sowie vom 1. März bis Ende August das Wegegebot.
Da im Naturschutzgebiet sensible Vogelarten beheimatet sind, ist es besonders in dieser Zeit wichtig, die auf den Übersichtskarten ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen. „Viele Zugvögel kehren jetzt aus ihren Winterquartieren in Afrika und Südeuropa zurück oder treffen in den kommenden Wochen bei uns ein“, erklärt Gebietsbetreuer Fabian Hertrich. Als Bodenbrüter bauen beispielsweise die Heidelerche oder der Baumpieper ihre Nester direkt auf dem Boden, gut versteckt hinter Grasbüscheln. Sofern die Vögel Gefahr durch Menschen oder Hunde wittern, verlassen sie ihre Nester und dort gelegte Eier können auskühlen. Werden die Tiere häufig gestört, besteht die Gefahr, dass sie das Nest aufgeben.
Um auf die geltenden Regelungen hinzuweisen, werden jedes Jahr ab Anfang März Schilder aufgestellt, um somit die Kernbereiche zu schützen. Querliegende Baumstämme weisen darauf hin, dass die Schleichwege nicht betreten werden dürfen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Verstößen. Die Absperrungen werden ignoriert und Hunde nicht angeleint. Seit einigen Jahren führen deshalb Gebietsbetreuer und Mitglieder der Naturschutzwacht vor Ort Aufklärungsgespräche, wodurch sich die Lage verbessert hat.
Wer das Gebiet noch genauer entdecken und wissen möchte, was hier so kreucht und fleucht, kann die kostenlose App „natur.digital“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz nutzen. Sie bietet eine digitale Führung mit spannenden Informationen zu Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten sowie zu Aussichtspunkten und Infostationen. Auch die empfohlene Wegeführung ist dort hinterlegt. Die App sollte am besten bereits vor dem Besuch installiert werden.
Die Stadt bittet alle Ausflügler und Spaziergänger, das Wegegebot und die Schutzmaßnahmen zu beachten. Da viele Tiere im Winter auf ihre Energiereserven angewiesen sind, sollten auch in den Wintermonaten Störungen vermieden werden.
Das Naturschutzgebiet am ehemaligen Standortübungsplatz wurde 2001 unter Schutz gestellt und gehört der Stadt Landshut, der Heiliggeistspital-Stiftung Landshut sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Gemeinsam mit Naturschutzverbänden und der unteren Naturschutzbehörde wird kontinuierlich an der Erhaltung und Verbesserung des Lebensraums gearbeitet.
Das Gelände ist ein Rückzugsraum für viele seltene Arten – und gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet. Gerade vor dem Hintergrund des allgemeinen Artenrückgangs, kommt seinem Schutz eine besondere Bedeutung zu. „Es ist etwas Besonderes, ein so artenreiches Gebiet direkt im Stadtgebiet zu haben“, betont Gebietsbetreuer Fabian Hertrich. „Damit das so bleibt, sind wir alle gefragt.“ Sein Appell an die Besucher: „Wer auf den Wegen bleibt, seinen Hund anleint und die Natur respektiert, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiere. So können wir gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Naturjuwel auch in Zukunft ein Zuhause für seltene Arten bleibt – und ein Ort, an dem Menschen die Natur genießen können.“
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