Die Isar, den Stadtpark – Landshut – die Stadt am Fluss durch die Augen der Kunst neu erleben: Das wird im Sommer mit besonderen Open-Air-Präsentationen, einer Ausstellung im Röcklturm und einer in Heiliggeist zur Landshuter Künstlerpersönlichkeit Slavko Oblak möglich, die anlässlich der Eröffnung seines Skulpturengartens im Stadtpark stattfindet. Das Thema Kunst im öffentlichen Raum prägt die Sommermonate in diesem Jahr in besonderer Weise. Mehr zu den Projekten und was Besucherinnen und Besucher erwartet, haben die Verantwortlichen zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Kulturabteilungsleiter Benedikt Schramm am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im KOENIGmuseum näher vorgestellt.
Dr. Thomas Haslinger betonte bei seiner Begrüßung, dass er immer wieder beeindruckt sei, welch großartige Projekte durch bürgerschaftliches Engagement entstehen können. „Insbesondere der niederschwellige Zugang zeichnet den besonderen Charme von Kunst im öffentlichen Raum aus. Das unterstützen wir als Verwaltung natürlich gern. 2026 können wir Dank der Initiative des Vereins „Kunst an der Isar“ und der Schenkung Slavko Oblaks Kunst in unserem unmittelbaren Lebensumfeld in ganz besonderer Weise erleben – dadurch heben wir unsere Stadt auch als das hervor, was sie ohnehin schon seit jeher ist: Eine Stadt mit ungeheurem Reichtum an Kunst und Bildhauerei.“
Im Rahmen der Initiative „Kunst an der Isar“ entsteht entlang des Flussabschnitts zwischen Luitpoldbrücke, Maxwehr und Mühleninsel eine frei zugängliche Ausstellung unter freiem Himmel, die Naturraum und Kunst auf besondere Weise miteinander verbindet. Insgesamt 15 Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler fügen sich in die Landschaft ein, reagieren auf ihre Umgebung oder setzen bewusste Kontraste. So wird die Isar nicht nur als Ort der Erholung, sondern auch als inspirierender Raum für Begegnung und kulturellen Austausch erlebbar.
14 Kunstschaffende – von etablierten Künstlern bis zu Studierenden der Akademie der Bildenden Künste – nähern sich dem Lebensraum Isar mit unterschiedlichen Materialien, Perspektiven und Ausdrucksformen. Das Ergebnis ist ein vielschichtiger Parcours, der zum Entdecken, Innehalten und Nachdenken einlädt. „Kunst an der Isar soll begeistern, überraschen und einfach Freude machen“, sagt Hermann Damböck, Vorsitzender des Vereins „Kunst an der Isar“, der das Projekt nach den Auflagen 2012 und 2015 heuer wiedererweckt. Wer tiefer eintauchen möchte, könne an geführten Rundgängen teilnehmen, bei denen Hintergründe zu den Werken, den Kunstschaffenden und zu historischen Orten vermittelt werden.
Ergänzend dazu bietet eine Begleitausstellung im Röcklturm einen Überblick über die beteiligten Künstler. Einige von ihnen präsentieren dort zusätzliche Arbeiten und eröffnen weitere Blickwinkel auf ihr Schaffen. „Kunst an der Isar“ will den Sommer in Landshut damit um eine besondere Facette bereichern.
Die Eröffnung findet am Samstag, 27. Juni, um 19 Uhr an der Isar vor dem Röcklturm statt. Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger wird ein Grußwort sprechen. Ab 20.30 Uhr wird die öffentliche Auftaktveranstaltung in der „METIS“, Rückgebäude Karlstraße 6, fortgesetzt – unter anderem mit einer Lyrik-Percussion-Performance.
SLAVKO OBLAK: SKULPTURENGARTEN UND AUSSTELLUNG IN DER HEILIGGEISTKIRCHE
Einen zweiten Schwerpunkt zum Thema Kunst im öffentlichen Raum bietet die Stadt selbst – dank der großzügigen Schenkung von Kunstwerken des Bildhauers Slavko Oblak. Dieser ist ein 1934 in Slowenien geborener Bildhauer der Nachkriegsmoderne. 1957 bis 1963 studiert er Bildhauerei an der Akademie in München. Seit 1965 lebt und arbeitet er in Siegerstetten bei Landshut. Viele seiner Werke bereichern das Landshuter Stadtbild, so etwa die bekannte Herzblume am Ländtor oder der Faulenzer im Stadtbad.
Zwei Merkmale machen Oblaks Werk besonders: Zum einen ist es die handwerkliche Könnerschaft, mit der er seine Bronzeplastiken entwickelt und in eigener Gießerei umsetzt. Zum anderen sind es seine an den Wuchskräften der Natur orientierten Formfindungen. Derzeit entsteht in seiner Geburtsstadt Bled eine ihm gewidmete Galerie. Seine Wahlheimat Landshut ehrt ihn mit einem dauerhaften Skulpturengarten im Stadtpark sowie mit einer achtmonatigen Ausstellung in der Heiliggeistkirche.
Zehn Bronzeplastiken aus der Schenkung Oblaks werden ab dem 20. Juni 2026 in einem „Skulpturengarten“ den Stadtpark zu einem Kunstort inmitten des frei zugänglichen Stadtgrüns erheben. Möglich wird das in Zeiten schwieriger kommunaler Haushaltslagen durch die Initiative zweier Mäzene, welche die Realisierung durch ihr Engagement erst ermöglicht haben. Der Architekt Markus Stenger unterstützt die Entstehung des Gartens mit planerischen und finanziellen Leistungen: „Mit dem Skulpturengarten im Stadtpark gelingt der Stadt kulturell ein kräftiger Brückenschlag über die Isar – das ist eine riesige Aufwertung für das ganze Quartier nördlich der Altstadt. Ich unterstütze das Projekt in meiner direkten Nachbarschaft, weil es mir als Bewohner des Nikolaviertels persönlich sehr am Herzen liegt.“ Xaver Zehentbauer, Geschäftsführer der gleichnamigen Baufirma, realisiert die Aufstellung der Werke: „Landshut ist eine Stadt der Bildhauer – das soll auch weiterhin so bleiben. Kunst im öffentlichen Raum dient allen, über Altersgrenzen oder Milieus hinweg, sie ist eminent wichtig für die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt.“
Die Schenkung Oblaks und die Realisierung des Skulpturengartens sind Anlass für die Museen der Stadt Landshut, dem Künstler ein großes Ausstellungsprojekt in der Landshuter Heiliggeistkirche zu widmen. Diese fungiert als Ausgangspunkt und Teil des sogenannten „Oblak-Wegs“, der durch die Innenstadt zu seinen Kunstwerken im öffentlichen Raum sowie zum neu angelegten Skulpturengarten im Stadtpark führt.
Für Daniel J. Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut, ist Slavko Oblak aus kunstwissenschaftlicher Sicht eine Entdeckung: „Oblak verdient nicht nur als bemerkenswerter Bildhauer der organischen Abstraktion höchste Wertschätzung, sondern auch als Botschafter eines freudvollen, friedfertigen und naturnahen Lebens. Seine bildhauerische Leistung lässt ihn in einer Reihe mit den anderen großen Bildhauernamen der Stadt stehen.“ In den lichtdurchfluteten Räumen der Heiliggeistkirche werden sowohl einige der größten Werke Oblaks als auch mittel- und kleinformatige Arbeiten eindrucksvoll inszeniert. Besucherinnen und Besucher erhalten dort einen anschaulichen Einblick in Leben und Werk des Künstlers, dessen Schaffen zeitlebens von der Natur sowie von Tieren und Menschen seines unmittelbaren Umfelds geprägt war. Noemi Frattini, Kuratorin der Ausstellung: „Slavko Oblak lebt uns die Freude an der Kunst, der Natur und seinem Handwerk vor.“ Diese tiefe Freude, die Oblak sowohl in seinem Leben als auch in seiner Arbeit als Bildhauer und Handwerker empfand steht im Mittelpunkt. Eine besondere Stellung nimmt dabei sein konsequent eigenständiger Arbeitsprozess ein: Von der ersten Idee bis zur finalen Patinierung lagen alle Schritte in seinen Händen. Seit Ende der 1960er Jahre betrieb Oblak auf seinem Anwesen in Siegerstetten eine eigene Bronzegießerei, in der er sämtliche Skulpturen eigenhändig fertigte.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist dabei ein begleitendes Filmprojekt des Filmemachers Sebastian Stare. Er begleitet mit seinem Team den Künstler und sein Werk durch seinen Alltag auf seinem Selbstversorgerhof. Dank Einarbeitung filmischen Archivmaterials aus dem Besitz des Künstlers ist der Meister der floralen Abstraktion dabei auch als junger Mann zu erleben. So entsteht ein lebendiges Bild einer Künstlerpersönlichkeit, die in ihrer kunsthistorischen Bedeutung als Entdeckung zu gelten hat. Die Ausstellung und der Skulpturengarten werden am 20. Juni gemeinsam eröffnet.
Weitere Informationen zur „Kunst an der Isar“:
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Uli Schmid, „Schwimmreifenparade“ und „Schwimmreifenskulptur“, Andreas Kuhnlein, „Seitenblicke”, Georg Weyerer, „Yellow Hot Sunflower“, Florian Geissler, „Schleusenwächter“, Renato Rill, „Isar Invader“, Olga Golos, „Out of Frame“, Martin Stiefel, „Stiefelbrunnen“, Christian Heß, „Wie ein Fisch im…“, Carmen Arias, „Wasserkauen“, Korbinian Huber, „Hochbehälter“, Martina Kreitmeier, „Balance – Wege zum Frieden“, Michaela Geissler, „Nixen am Orbankai“, Hans Panschar, „Stelzenstühle und Stelzentisch“ und Daniel Janzarik, „Schwemmholz“.
Starke Partner: Gefördert wird „Kunst an der Isar“ von der Stadt Landshut, dem Kulturfonds Bayern sowie der Kulturstiftung des Bezirks Niederbayern. Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Sparkasse und dem Lions Club Landshut sowie regionalen Unternehmen. Beim Auf- und Abbau der Kunstwerke leistet das THW tatkräftige Unterstützung.
Weitere Informationen sind online unter https://www.kunstanderisar.com abrufbar.
Weitere Informationen zu Oblak:
Die Eröffnung der Ausstellung und des Skulpturengartens ist am 20. Juni um 16 Uhr im Park geplant. Die Laufzeit der Ausstellung in Heiliggeist ist bis Anfang März 2027. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird zudem ein Rahmenprogramm mit Führungen, Workshops und Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten.
Weiteres Bild- und Pressematerial unter: https://museen-landshut.de/presse/.
Seit 2022 bestimmt er die warmen Monate im städtischen Veranstaltungskalender: der Landshuter Kultursommer. Auch 2026 bringt die bunte Kulturwelle wieder Leben in die Stadt und verwandelt sie bis in den Spätsommer hinein in eine große Open-Air-Bühne. Über 90 Veranstaltungen von 16 Veranstaltern zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Kultur unter freiem Himmel sein kann – von leisen Tönen bis zu großen Festivalmomenten.
Unter dem Dach der bunten Kulturwelle als Markenzeichen sind von Mai bis September wieder zahlreiche Open Air-Veranstaltungen in Landshut geboten. Auf der Webseite zum Kultursommer bekommen Interessierte einen schnellen Überblick über das vielfältige Open Air-Angebot und gelangen zum Ticketverkauf der Veranstalter.
Dazu gehören das Landestheater Landestheater mit den Burgenfestspielen im Prantlgarten, die Landshuter Messe- und Veranstaltungs GmbH & Co. KG mit den Konzerten der „Summer Stage“ am Messegelände, dem Sommergarten auf der Mühleninsel, dem Altstadt- und Bismarckplatzfest und dem internationalen Straßenkunstfestival Spektakel Landshut in der Innenstadt, der Männerladen mit den Konzerten des Open Air-Festivals „LaSoNa“ auf der Burg Trausnitz, die Alte Kaserne mit der Reihe „Umsonst und Draußen“, der Rocket Club mit seinem Sommerfest, das Haus International mit Frühlingskonzerten sowie Open Air-Konzerten und Kino an der Rochuskapelle, JV Events mit ihrem „SANDORA-Garten“ neben dem Bernlochner und „Tanz die Trausnitz“ auf der Burg.
Hinzu kommen der Verein Verein Voice of Africa mit den Afrikatagen bei der Alten Kaserne, das Konzertbüro Landshut mit dem Biergarten-Open Air in Weihbüchl mit vielen unterschiedlichen Veranstaltungen und die Museen der Stadt Landshut mit dem Landshut-Fest.
Auch neue und weiterentwickelte Formate setzen frische Impulse: Das zweitägige Jazz-Festival Jazzfestival Horizont:innen findet im Rieblwirt statt und bringt anspruchsvolle Livemusik in kreativem Rahmen auf die Bühne. „Kunst an der Isar“ verwandelt den öffentlichen Raum am Fluss in eine offene Galerie, während auf dem Campus der Hochschule das Isar Open Air mit DJs und einem vielfältigen Musikprogramm stattfindet.
Die neue „Summer Stage“ bringt große Musikerlebnisse auf das Messegelände. Mit Künstlern wie Howard Carpendale, Max Giesinger, Ben Zucker oder Amy McDonald werden auf der Bühne mitreißende Abende geboten.
Ebenfalls neu ist das zweitägige House-Festival „Sound of Summer“ auf der Ringelstecherwiese – ein Projekt der Initiative Mr. Landshut von Alexander Dersch. Der Eintritt ist frei, nur für die Afterparty im Club Flux gibt es einen Ticketverkauf.
Das Kinopolis plant zudem eine Neuauflage des beliebten Kino-Open Airs auf der Dachterrasse des 35 Millimeter im City Center.
Von Klassik bis Kabarett, von Kino bis Tanzparty: Unter dem Landshuter Himmel wird auch in diesem Sommer wieder gefeiert. Alle Veranstalter gemeinsam zeigten eindrucksvoll, was die Kulturstadt Landshut zu bieten hat, sind sich die Organisatoren wie auch Stadtrat und Mitorganisator des Bismarckplatzfests, Lothar Reichwein, einig, den Oberbürgermeister beim Fototermin zum Auftakt vertrat. Stadtmarketingleiter Michael Bragulla betonte den Servicegedanken hinter der Marke: „Unter der bunten Welle des Kultursommers führen wir online alle Veranstaltungen und Spielorte auf einen Blick zusammen. Die Verbindung zum Kartenvorverkauf komplettiert das Angebot der Stadt für die Kulturfreunde.“
Auch gedruckt gibt es regelmäßig aktuelle Informationen im monatlich erscheinenden Kulturprogramm, das unter anderem in der Tourist-Info im Rathaus ausliegt.
Unter www.erleben.landshut.de/kultursommer gibt es den Überblick über das vielfältige Open Air-Angebot.
Die erste Bladenight des Jahres führt am Dienstag, 12. Mai, vom Eisstadion nach Altdorf und wieder zurück. Pünktlich um 19.30 Uhr rollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Bladenight“ zunächst durch den Landshuter Westen und die Wolfgangsiedlung bis nach Altdorf und zurück. Treffpunkt ist ab 18.30 Uhr bei der städtischen Eissportanlage am Gutenbergweg. In dieser Saison kann man sich die Ausrüstung dafür auch leihen.
Während der Durchfahrt der Blader durch die Straßen kommt es am Dienstagabend auf der Route zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Auf der gesamten Fahrtstrecke, die sich über rund 13 Kilometer erstreckt, sorgen mobile Diskos für musikalische Begleitung und gute Laune. Im Anschluss an die Stadtrundfahrt auf Rollen ist es möglich, in der Eishalle 1 noch ein paar Runden zu drehen.
Wegen der Verletzungsgefahr ohne Schutzausrüstung durch mögliche Stürze, weisen die Veranstalter zu Beginn der neuen Saison wieder auf den Sicherheitsaspekt hin: Zur Teilnahme an der Bladenight gehört unbedingt eine geeignete Schutzausrüstung – Ellbogen-, Hand- und Knieschützer sowie ein Sturzhelm. Jeder Teilnehmer nimmt auf eigene Gefahr teil.
Neuerung 2026: Wer keine Inlineausrüstung besitzt, jedoch gerne an der Bladenight teilnehmen möchte, kann sich heuer erstmals vor Ort im Bereich der Eishalle 2 das notwendige Equipment kurzerhand ausleihen. Über den Verleih-Service werden Inlineskates mit einer großen Auswahl unterschiedlicher Schuhgrößen für Groß und Klein angeboten. Zudem kann auch die empfohlene Schutzausrüstung erworben werden.
Wer die Tour nicht aktiv auf Rollen begleiten möchte, ist herzlich willkommen im Bladenight-Biergarten in der Eishalle 2. Bei Snacks und Getränken vom Stand des Postsportvereins Landshut gibt es Trainingseinheiten der Inlinehockey-Teams auf der Inlinehockey-Fläche in der Eishalle 2 zu sehen oder man trifft sich dort gemütlich mit Freunden. Von 18 bis 22 Uhr ist der Biergarten geöffnet.
Die Organisation der Veranstaltung für die ganze Familie übernimmt erneut die Stadt Landshut in bewährter Zusammenarbeit mit dem Postsportverein Landshut.
Bei schlechtem Wetter entfällt die Bladenight ohne Ersatztermin. Informationen im Falle einer kurzfristigen Absage sind unter www.landshut.de/bladenight oder unter www.postsportverein-landshut.de abrufbar. Die Stadt und der Postsportverein freuen sich auf eine tolle Saison 2026 mit vielen Teilnehmern.
Die Toiletten stehen bei Badewetter täglich zur Verfügung, der Kiosk muss wegen eines kürzlich aufgetretenen Wasserschadens noch geschlossen bleiben. Sobald er wieder regulär betrieben werden kann, ist er bei passendem Wetter von Mittwoch bis Sonntag, 9 bis 20 Uhr, geöffnet und unter der E-Mailadresse info.gretlmuehle@gmail.com erreichbar. An der Rückseite des Betriebsgebäudes stehen Besuchern gegen Pfand (ein/zwei Euro-Münzen) Schließfächer zur Verfügung. Um allen Gästen in der Gretlmühle einen unbeschwerten Aufenthalt zu ermöglichen, bittet die Stadt um Beachtung der geltenden Bestimmungen.
Regelungen im Überblick
Ab dieser Saison ist das Benutzen von SUPs erlaubt, Bootfahren und Surfen sind auf dem Badesee weiterhin nicht gestattet. Wie bisher auch, darf aus Sicherheitsgründen nicht in den See gesprungen und mit Tauchgeräten getaucht werden.
Der nördliche und nordöstliche Bereich des Badesees ist als ökologische Zone ausgewiesen und darf – auch vom Wasser aus – aus Gründen des Naturschutzes nicht betreten werden. Hinweisschilder sind am Ufer angebracht.
Der Grillplatz steht bis 20 Uhr zur Verfügung. Benutzt werden dürfen handelsübliche kleinere Grillgeräte. Am Grillplatz ist Musik verboten. Zu beachten sind die Grillverbote, die bei erhöhter Brandgefahr durch anhaltende Trockenheit ausgesprochen werden. Darüber wird auf der Webseite und durch die Beschilderung vor Ort informiert.
Aktuell besteht eine erhöhte Gefahr von Waldbränden. Für Anfang Mai wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Niederbayerns mit der zweithöchsten Warnstufe 4 gerechnet. Für das Naherholungsgebiet muss daher bis auf Weiteres ein Grillverbot ausgesprochen werden, ebenso untersagt sind andere offene Feuerstellen.
Die Aufhebung des Grillverbots wird online bekannt gegeben, sobald es die Gefährdungslage zulässt.
Zum Schutz von Nichtrauchern, insbesondere Kindern, ist Rauchen in den ausgewiesenen Nichtraucherzonen nicht gestattet. Diese befinden sich am Badestrand und auf den beschilderten Bereichen der Liegewiese. Aus Sicherheitsgründen sind Glasflaschen sowie die Mitnahme von Hunden und anderen Tieren nicht erlaubt.
Fahrzeuge können auf dem großen Parkplatz abgestellt werden. Die Gebühr beträgt zwei Euro pro Tag. Da die Automaten nicht wechseln, sollte man passendes Kleingeld mitnehmen. Nach 21 Uhr wird der Parkplatz geschlossen, eine Ausfahrt ist dann nicht mehr möglich. Autos dürfen nicht an der Straße geparkt werden, um Rettungsfahrzeuge nicht zu behindern. Kurz nach der Abfahrt von der LA 14 steht bei großem Besucherandrang ein Behelfsparkplatz zur Verfügung. Für Radler befinden sich direkt im Eingangsbereich zahlreiche Fahrradständer.
Die Überwachung des Geländes durch einen Sicherheitsdienst, insbesondere am Wochenende und nachts, hat sich bewährt und wird heuer fortgesetzt.
Die aktuelle Satzung für das Naherholungsgebiet ist auch online abrufbar.
Die Mühleninsel wird wieder zum Ort einer kunstvollen Werksschau. Beim 26. Landshuter Keramikmarkt, umgeben von der Blütenpracht des Geländes inmitten der Isar, zeigen 22 Ausstellerinnen und Aussteller, was das Keramikhandwerk so besonders macht: Gebrauchskeramik, künstlerische Objekte und hochwertige Einzelstücke – keine Massenware, alles individuell gefertigt.
Am Freitag, 8. Mai, um 13.30 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger den überregional bekannten Markt zum Start in die Gartensaison. Der Verkauf beginnt bereits um 10 Uhr. Bis Sonntag präsentieren Keramiker aus Nieder- und Oberbayern, der Oberpfalz sowie aus der Nähe von Hamburg und Heilbronn – allesamt Absolventen der Landshuter Keramikschule – ihr Kunsthandwerk an den Ständen rund um das Wasserspiel auf der Mühleninsel.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet Meisterhaftes in vielen Facetten: Schalen, Gefäße, Designobjekte, jedes Stück ein Unikat. Die idyllische Kulisse angrenzend an die historische Innenstadt tut ihr Übriges für die Atmosphäre.
Die Öffnungszeiten des Markts sind Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
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